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LIVE-Ticker: Die neuesten Entwicklungen nach Schüssen und Granatwürfen in Halle (Video, Fotos)

LIVE-Ticker: Die neuesten Entwicklungen nach Schüssen und Granatwürfen in Halle (Video, Fotos)
Sondereinsatzkräfte vor der Synagoge in Halle
Bei Schüssen und dem Einsatz von Granaten in Halle (Saale) sind nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen getötet worden. Das teilte die Polizei mit. Ein mutmaßlicher Täter ist festgenommen, weitere seien flüchtig. Die Polizei forderte die Menschen in Halle (Saale) auf, in ihren Wohnungen zu bleiben.

Mehrere Täter sollen mit mindestens einer Maschinenpistole und einer Schrotflinte zahlreiche Schüsse abgefeuert haben. Augenzeugen berichteten gegenüber RT Deutsch auch vom Einsatz mehrerer Handgranaten. Dabei sollen mindestens eine Frau erschossen und mehrere Personen verletzt worden sein. Alle Details im LIVE-Ticker:

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RT
  • 23:01 Uhr

    RT Deutsch beendet für heute den Live-Ticker. Ab morgen 7 Uhr informieren wir Sie weiter über Entwicklungen, Hintergründe und Ermittlungserkenntnisse zu dem Attentat in Halle. Wir wünschen unseren Lesern trotz alledem eine Gute Nacht!

  • 22:55 Uhr

    Hubschrauber, Spezialkommandos, Polizeipanzer - Zusammenfassendes Video über den enormen Polizeieinsatz im Zuge des Attentats in Halle: 

  • 21:42 Uhr

    Todesschütze soll in Halle gelebt haben

    Der mutmaßliche Todesschütze Stephan B. soll nach Angaben eines Nachbarn seines Vaters eine Wohnung in Halle haben. Demnach sei der 27-Jährige vor rund zehn Jahren aus dem Haus seines Vaters in Helbra bei Eisleben im Landkreis Mansfeld-Südharz ausgezogen. Die Mutter lebt demnach in dem gut zwei Kilometer entfernten Benndorf, wie der Nachbar, der seinen Namen nicht nennen wollte, der dpa sagte. Zudem soll er eine ältere Schwester haben. Der Nachbar beschreibt die Familie als ruhig, der Täter soll viel zu Hause gewesen sein. 

  • 21:35 Uhr

    Forderung nach mehr Polizei und Einsatz gegen Extremisten

    Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Ronald Lauder, dankte den deutschen Behörden am Mittwochabend für ihre Unterstützung, forderte aber weitergehende Maßnahmen. Es sei leider an der Zeit, dass alle jüdischen Einrichtungen verschärft und rund um die Uhr von der Polizei überwacht werden müssten. "Wir müssen außerdem sofort eine vereinte Front gegen Neonazis und andere Extremistengruppen gründen, die unser Wohlergehen bedrohen", so Lauder.

  • 21:29 Uhr

    Kritik an der Polizei

    Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle, Max Privorozki, kritisierte die Polizei für ihre zu langsame Reaktion. Erst zehn Minuten nach dem Notruf seien die Beamten vor Ort gewesen. "Die waren zu spät vor Ort", so Privorozki.

    Auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat nach dem Angriff auf eine Synagoge in Halle (Saale) schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. "Dass die Synagoge in Halle an einem Feiertag wie Jom Kippur nicht durch die Polizei geschützt war, ist skandalös", teilte Schuster am Mittwochabend mit. "Diese Fahrlässigkeit hat sich jetzt bitter gerächt."

  • 21:20 Uhr

    Schilderung des Angriffs auf die Synagoge 

    Max Privorozki, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle, hat auf Twitter den Angriff auf die Synagoge in Halle geschildert.

  • 21:02 Uhr

    Solidaritätsveranstaltungen in Berlin und Halle

    Am Mittwochabend kamen vor der Neuen Synagoge in Berlin zahlreiche Menschen zusammen, um der Opfer des Verbrechens zu gedenken. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) und der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) nahmen teil. Zuvor war unter dem Hashtag "WirStehenZusammen" dazu aufgerufen worden, Solidarität zu zeigen.

    In Halle kamen rund 150 bis 200 Menschen zum Marktplatz, um der Opfer des Anschlags auf die Synagoge und einen Dönerladen in Stille zu gedenken. 

  • 20:38 Uhr

    Live aus Halle

  • 20:22 Uhr

    Polizei durchsucht Häuser in Landsberg

    Auch in Landsberg, rund 15 Kilometer östlich von Halle, hatte es Schüsse gegeben. Am Abend wurden mehrere Häuser durchsucht. Mit Maschinenpistolen in den Händen ging sie durch die Straßen des Ortsteils Wiedersdorf. Laut Medienberichten unter Berufung auf Anwohner des Ortes sei eine Person mit einem Auto in den Ort gefahren und habe einem Werkstattmeister eine Pistole an den Kopf gehalten, damit er ihm einen anderen Wagen aushändigt. Daraufhin habe er ein Ehepaar angeschossen, das wegen des Geschreis nach dem Rechten sehen wollte. Mit einem gestohlenen Auto sei er dann wieder verschwunden.

  • 20:11 Uhr

    Verletzte außer Lebensgefahr

    Zwei weitere Verletzte, die mit Schussverletzungen in das Universitätsklinikum Halle gebracht worden waren, waren am Abend außer Lebensgefahr.

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