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Gestohlener LKW rammt Autos in Limburg - Behörden gehen von Terror-Attacke aus

Gestohlener LKW rammt Autos in Limburg - Behörden gehen von Terror-Attacke aus
Nach dem mutmaßlichen Anschlag am Montagabend in Limburg
In Limburg ist ein gestohlener Lkw auf mehrere Pkw aufgefahren. Acht Menschen wurden verletzt. Nach Medienberichten soll es sich sich um eine Terror-Attacke gehandelt haben. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um einen Syrer handeln.

Die Behörden stufen den Vorfall von Limburg von Montagnachmittag, bei dem ein Lkw mehrere Autos rammte, als Terrorattacke ein. Das berichtet das ZDF unter Berufung auf Sicherheitsbehörden. Bei dem mutmaßlichen Täter handele es sich um einen 30-jährigen Syrer.

Am späten Montagnachmittag war der Mann mit einem gestohlenen Lastkraftwagen im Zentrum der hessischen Kleinstadt auf acht Autos aufgefahren und hatte diese ineinander geschoben. Acht Menschen wurden verletzt.

Zunächst hatte die Polizei von 17 Verletzten gesprochen, darunter einem Schwerverletzten. Diese Angaben wurden am Dienstagmorgen nach unten korrigiert. Unter den Verletzten befand sich der Fahrer.

Die Polizie hatte sich zunächst nicht zum Hintergrund des Vorfalls äußern wollen und vor Spekulationen gewarnt.

Die Frankfurter Neue Presse hatte den eigentlichen Fahrer des Lkw mit der Aussage zitiert:

Mich hat ein Mann aus meinem Lkw gezerrt.

Ein Logo der Polizeistation, Paris, Frankreich.

Ein Unbekannter habe die Tür des Fahrzeuges aufgerissen, als dieses an einer roten Ampel stand, und ihn angestarrt, so der Fahrer. Er habe ihn mehrmals gefragt was er wolle, aber keine Antwort erhalten. Dann habe ihn der Mann aus dem Lkw gezerrt.

Nach Angaben der Zeitung wurde der Mann, der den Lkw gekapert hatte, von mehreren Passanten erstversorgt. Dabei soll er mehrmals "Allah" ausgerufen haben.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hatte am Dienstagmorgen gegenüber der dpa noch erklärt, es sei zu früh, sich zum Motiv des Vorfalls zu äußern. Die Behörde ermittle in alle Richtungen.

Auf Anfrage von RT Deutsch wollte die Frankfurter Polizei die Einstufung des Vorfalls als Terrorakt nicht bestätigen. Eine Sprecherin erklärte am Dienstagmorgen, man ermittle weiter in alle Richtungen. Es gebe weitere Hypothesen, die die Polizei derzeit prüfe.

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