icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Umfrage: Mehrheit hält Kramp-Karrenbauer als Kanzlerin für ungeeignet

Umfrage: Mehrheit hält Kramp-Karrenbauer als Kanzlerin für ungeeignet
Annegret Kramp-Karrenbauer säße gerne auf dem Stuhl, auf dem Angela Merkel sitzt. Doch die Mehrheit der Deutschen hält sie als Kanzlerin für ungeeignet.
Als neue Verteidigungsministerin hat es CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ins Kabinett geschafft und nahm das schwere Erbe Ursula von der Leyens an. Doch Umfragen zeigen, dass man ihr weder diese Position zutraut noch den Griff nach der Kanzlerschaft.

Die meisten Deutschen trauen der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer das Amt der Bundeskanzlerin einer Umfrage zufolge nicht zu. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) halten Kramp-Karrenbauer nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für die Bild (Samstagausgabe) nicht für geeignet für den höchsten Regierungsposten. Elf Prozent dagegen trauen der CDU-Chefin die Aufgabe zu.

Auch bei den Wählern von CDU und CSU überwiegt der Erhebung zufolge die Skepsis gegenüber der CDU-Vorsitzenden und Verteidigungsministerin. 56 Prozent der Unionsanhänger bezweifeln die Eignung der Saarländerin als Kanzlerin. Dagegen sagten in der Umfrage 20 Prozent, sie trauten ihr die Aufgabe zu. Die Union will ihre Kanzlerkandidatin oder ihren Kanzlerkandidaten in einem Jahr nominieren. 

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch eine Umfrage des Spiegel vom Freitag. Nur noch 29 Prozent der Befragten gaben an, dass Kramp-Karrenbauer eine "wichtige Rolle" in der deutschen Politik spielen sollte. Damit verlor die Verteidigungsministerin in weniger als einem Jahr rund die Hälfte der Zustimmungswerte, die sie im Dezember 2018 kurz nach ihrer Wahl zur Parteivorsitzenden der CDU erhielt. 

Der Antrittsbesuch in Washington bei ihrem Amtskollegen Mark Esper vermochte nichts an dieser negativen Wahrnehmung zu ändern. Ihr Auftritt wirkte blass und setzte keinerlei Impulse für eine starke deutsche Politik. Stattdessen gab es das nur allzu bekannte Mantra, dass die USA der "wichtigste Bündnispartner" Deutschlands blieben. Ähnlich wie bei Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD), kommt diese mutlose Politik der Bundesregierung angesichts der wachsenden geopolitischen Herausforderungen bei den Bürgerinnen und Bürgern immer schlechter an, was sich unter anderem in den schlechten Zustimmungswerten widerspiegelt.

Mehr zum Thema - Kramp-Karrenbauer bei der Atlantik-Brücke: Bekenntnisse zu den USA und "gemeinsamen Werten" 

(rt deutsch/reuters)

  

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen