icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Greta Thunbergs radikalere Version? Sea-Watch Kapitänin Rackete entdeckt den Klimaaktivismus

Greta Thunbergs radikalere Version? Sea-Watch Kapitänin Rackete entdeckt den Klimaaktivismus
Die ehemalige Kapitänin der Sea-Watch, Maritimes Museum Barcelona, Spanien, 10. September 2019.
Carola Rackete wurde als Kapitänin des Rettungsschiffes Sea-Watch 3 bekannt. Sie trotzte dem Verbot Italiens und brachte gerettete Flüchtlinge an Bord ihres Schiffes nach Italien. In Berlin präsentierte sie sich nun als vermeintliche Naturschutzkönigin.

Die einstige Sea-Watch 3 Kapitänin Carola Rackete will sich von ihrer Vergangenheit als Seenotretterin von Geflüchteten befreien und positioniert sich als Klimaaktivistin. Rackete ernährt sich fast nur vegan und reist nicht mit dem Flugzeug.

Auf ihrer Kleidung zeigt sie das Symbol von "Extinct Rebellion". Die Gruppe steht in der Kritik, da sie, anders als "Fridays for Future", nicht friedlich demonstriert, sondern das öffentliche Leben durch Sitzblockaden, oder wie im jüngsten Beispiel den Flugverkehr durch Drohnenflüge in London, lahmzulegen versucht. 

Vor Publikum sagte Rackete in Berlin: 

Ich bin heute nicht hier, um über die Seenotrettung zu sprechen. Sondern ich bin hier als Naturschutzkönigin. Und auch als Bürgerin. Und auch als Teil der Natur selbst. 

Carola Rackete, die 31-jährige Kapitänin der Sea-Watch 3, wird am 29. Juni 2019 von der Polizei von Bord begleitet und zur Befragung nach Lampedusa gebracht. (Archivbild)

Auch das Buch der 31-Jährigen, deren Markenzeichen ihre Dreadlocks sind, beschäftigt sich nur wenig mit der Seenotrettung, sondern viel mehr mit den menschengemachten Umweltschäden. Es trägt den Titel: "Handeln statt hoffen – Aufruf an die letzte Generation." Rackete verfasste es in Frankreich. Journalisten trifft sie nur, wenn diese nicht mit dem Flugzeug reisen, um ein Interview mit ihr zu führen. Ihr früheres Engagement für die Umwelt habe niemand wahrgenommen, kritisiert Rackete die Medien. Nach ihrem Nautikstudium war sie Offizierin auf Forschungsschiffen im Polarmeer und will auch wieder als Wissenschaftlerin tätig werden. 

Laut Rackete stehe die "menschliche Gesellschaft vor einer Existenzfrage". Klimawandel sei schließlich eine der Fluchtursachen. 

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen