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Schulbehörde sagt Nein: Am Freitag dürfen Berliner Schüler nicht zum Klimastreik

Schulbehörde sagt Nein: Am Freitag dürfen Berliner Schüler nicht zum Klimastreik
Berliner Schüler demonstrierten am 19. Juli 2019 zusammen mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg für mehr Klimaschutz. Nun wollen sie am 20. September wieder auf die Straßen der Hauptstadt gehen.
Am Freitag will das Klimakabinett der Bundesregierung ihr großes Maßnahmenpaket vorlegen. Und am gleichen Tag soll in Berlin eine große Demonstration für mehr Klimaschutz stattfinden. Doch die Berliner Schüler erhielten von der Schulbehörde keine Erlaubnis.

Am kommenden Freitag wollen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Menschen auf die Straße gehen und für mehr Klimaschutz demonstrieren. Dazu aufgerufen haben Schüler. Zugleich wird in Berlin das Klimakabinett tagen, und in New York läuft die Vorbereitung für den UN-Gipfel.

Greta Thunberg, Washington, USA, 13. September 2019.

Unter dem Motto #AlleFürsKlima sollen allein in ganz Deutschland Hunderte Demonstrationen stattfinden. In Berlin soll es um 12 Uhr vor dem Brandenburger Tor losgehen. Veranstalter ist die "Fridays for Future"-Bewegung. Nach Angaben der Polizei rechnet man mit etwa 10.000 Teilnehmern. Wie viele Berliner Schüler dabei sein werden, ist noch fraglich. Denn von der Berliner Schulbehörde gibt es keine Erlaubnis für die Teilnahme am Streik. 

Schulpflicht gelte, doch Schulen sollen selbst entscheiden, wie sie mit dem Streik umgehen wollen 

In Berlin gelte die Schulpflicht, sagte der Sprecher der Bildungsverwaltung, Martin Klesmann, am Montag dem Sender rbb. Nun sollen die Schulen selbst entscheiden, wie sie mit streikenden Schülern umgehen wollen. 

In den USA dagegen hat etwa die Stadt New York den Kindern eine offizielle Erlaubnis zur Teilnahme an der Demo herausgegeben, bzw. das Fehlen im Unterricht wird als entschuldigt betrachtet.

Wir unterstützen unsere Schüler, wenn sie ihre Stimme in einer sicheren und respektvollen Weise zu Themen erheben, die für sie von Bedeutung sind.

In Berlin will ein breites Bündnis von Organisationen die Schüler unterstützen. So plant etwa "Ungehorsam für Alle" massenhafte Straßenblockaden. Der Verkehr in der Hauptstadt soll beispielsweise mit Sitzblockaden aufgehalten werden.

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