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Nach tödlichem SUV-Unfall in Berlin: Petition für Tempo 30 gestartet

Nach tödlichem SUV-Unfall in Berlin: Petition für Tempo 30 gestartet
Symbolbild: Aufgemaltes Verkehrsschild, Deutschland
Ein SUV-Fahrer tötete in Berlin vier Menschen, darunter ein Kleinkind. Ein Anwohner fordert nun Tempo 30 mit einer Petition. Es geht dem Familienvater darum, die Wege zu Schule und Kindergarten sicherer zu machen.

Der Unfall am 6. September ereignete sich in der Invalidenstraße. Hiernach wurde über das Verbot von SUVs für das Zentrum Berlins diskutiert. Die Petition wurde auf der Plattform Change.org von einem Vater dreier Kinder gestartet. Zwischen Brunnen- und Torstraße soll Tempo 30 gelten:

Eine Szene vom Unfallort an der Berliner Invalidenstraße

Ich bin Julian, Vater von drei Kindern und lebe in Berlin Mitte. Seit 5 Jahren führt unser täglicher Weg zur Kita und mittlerweile auch zur Schule entlang der Invalidenstraße. (...) Der tragische Unfall in der vergangenen Woche muss nicht mit der allgemeinen Verkehrssituation in der Invalidenstraße in Zusammenhang stehen. Dennoch war er für viele Menschen in meinem Umfeld und auch für mich ein Weckruf. (Rechtschreibung wie im Original; Anm. d. Red.)

Zu dem Tempolimit sollten kurzfristig Zebrastreifen für Kinder und Parkverbotszonen, mittelfristig eine "vollwertige Ampelanlage" sowie "bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung" und langfristig eine "Überarbeitung des Verkehrskonzeptes in dem Gebiet" hinzukommen. Vor zwei Tagen gestartet, erhielt die Petition bereits 4.000 Unterschriften. Gegen Autofahrer im Allgemeinen, macht der Initiator klar, will er sich nicht richten. Auch nicht gegen Fahrer großer Autos. 

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