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Sachsen: Mehrheit der CDU-Anhänger gegen Koalition mit AfD

Sachsen: Mehrheit der CDU-Anhänger gegen Koalition mit AfD
Eine Mehrheit der Ostdeutschen spricht sich gegen eine Koalition von AfD und CDU in Sachsen aus. Besonders hoch ist die Ablehnung unter CDU-Anhängern.
Ein Regierungsbündnis zwischen AfD und CDU in Sachsen stößt unter Ostdeutschen mehrheitlich auf Ablehnung. Vor allem unter CDU-Anhängern sind die Vorbehalte groß. AfD-Wähler sprechen sich hingegen mit deutlicher Mehrheit für eine solche Koalition aus.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der Zeitschrift Super Illu lehnt eine Mehrheit der Bevölkerung eine Koalition von CDU und AfD in Sachsen ab. Ein solches Regierungsbündnis halten demnach 54,8 Prozent der Ostdeutschen für "sehr schlecht" oder "eher schlecht". Von den Befragten halten lediglich 29,4 Prozent eine solche Koalition für "sehr gut" oder "eher gut". 

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Unter ostdeutschen CDU-Anhängern fällt die Ablehnungsquote deutlich höher aus. Von ihnen fänden 55,7 Prozent eine Koalition mit der AfD in Sachsen "sehr schlecht", weitere 17,6 Prozent antworteten mit "eher schlecht". Entsprechend gering fällt die Befürwortung für ein Bündnis mit der AfD aus. Nur 2,5 Prozent bezeichneten dies als "sehr gut", 13,6 Prozent als "eher gut".

Unter den sächsischen CDU-Wählern stößt eine Kooperation mit der AfD hingegen auf weniger Ablehnung. Dort sprachen sich 36,3 Prozent für eine Koalition aus, während 49,4 Prozent diesen Gedanken als "sehr schlecht" oder "eher schlecht" bezeichneten.

Nur unter AfD-Anhängern stößt eine sächsische CDU/AfD-Koalition auf eine mehrheitliche Zustimmung. Laut Umfrage fänden 54 Prozent aller ostdeutschen AfD-Anhänger sie "sehr gut", weitere 31,6 Prozent "eher gut".

Im Westen Deutschlands befinden 61 Prozent der Befragten eine CDU/AfD-Koalition als schlecht für Sachsen, 25 Prozent halten sie hingegen für "sehr gut" oder "eher gut".

Bei den Landtagswahlen am 1. September konnte die CDU mit 32,1 Prozent ihren Spitzenplatz behaupten, fuhr aber deutliche Verluste ein (-7,3 Prozent). Die AfD konnte im Vergleich zu den Wahlen 2014 ihr Ergebnis hingegen fast verdreifachen und landete mit 27,5 Prozent auf dem zweiten Platz. Beide Parteien hätten zusammen somit eine deutliche Mehrheit im Parlament. Der CDU-Spitzenkandidat und amtierende Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte aber bereits vor dem Urnengang eine Koalition mit der AfD kategorisch ausgeschlossen.

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