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CO2-Steuer wird Wohnen deutlich verteuern

CO2-Steuer wird Wohnen deutlich verteuern
Bereits für 2020 plant die Bundesregierung die Einführung eines "Preises" für Kohlenstoffdioxid. Wohnen dürfte damit deutlich teurer werden. Berechnungen des Verbandes "Haus und Grund" zeigen, welche Belastungen auf Mieter und Eigentümer zukommen.

Die von der Bundesregierung geplante CO2-Steuer wird das Wohnen in den nächsten Jahren deutlich verteuern. Das zeigen Berechnungen, die der Eigentümerverband "Haus & Grund" für den Focus angestellt hat.

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Das Umweltministerium hat vorgeschlagen, die Tonne CO2 ab 2020 mit 35 Euro zu bepreisen; dieser Wert soll 2023 auf 80 und 2030 schließlich auf 180 Euro steigen. Der Verband hat berechnet, wie sich eine derartige faktische CO2-Steuer finanziell auf die Haushalte auswirken würde.

Eine vierköpfige Familie, die in einer 115 Quadratmeter großen Wohnung lebt und mit Gas heizt, müsste 2020 jährlich 132 Euro bezahlen, im Jahr 2030 dann 677. Bei einer Ölheizung wären es 2020 jährlich 222 Euro, im Jahr 2030 bereits 1.140.

In einem 160 Quadratmeter großen Einfamilienhaus fiele die Belastung für eine vierköpfige Familie deutlich höher aus. Bei Heizen mit Gas wären 2020 schon 183 Euro fällig, 2030 steigt der Betrag auf 942 Euro. Bei einer Ölheizung beträgt der "Preis" 2020 sogar 308 Euro, um dann 2030 auf 1.586 Euro im Jahr zu steigen.

Kai Warnecke, Präsident von "Haus und Grund", forderte die Politik auf, die durch die CO2-Bepreisung anfallenden zusätzlichen Einnahmen an die Bürger zurückzugeben; die Ökosteuer und die EEG-Umlage müssten abgeschafft werden.

Die bisherigen Erfahrungen mit neu eingeführten Steuern und Abgaben lassen eine derartige "Rückgabe" der Einnahmen allerdings unwahrscheinlich erscheinen. Immerhin vermitteln die Berechnungen des Verbandes einen ersten Eindruck davon, welche Belastungen im Zuge der sogenannten Klimapolitik auf die Bürger zukommen.

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