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ARD-Umfrage: In Sachsen keine Mehrheit mehr für Schwarz-Rot – in Brandenburg SPD und AfD gleichauf

ARD-Umfrage: In Sachsen keine Mehrheit mehr für Schwarz-Rot – in Brandenburg SPD und AfD gleichauf
Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Michael Kretschmer (l., CDU) und Dietmar Woidke (SPD), am 11. Juni 2019 bei einer gemeinsamen Kabinettssitzung beider Länder im Schloss Hoyerswerda. Sie forderten dabei junge Menschen in der Lausitz auf, ihrer Heimat nicht den Rücken zu kehren.
Zehn Tage vor der Landtagswahl in Brandenburg liegen SPD und AfD nach den Ergebnissen einer Umfrage gleichauf an der Spitze. In Sachsen wiederum liegt die CDU in einer Wahlumfrage mit 30 Prozent der Zweitstimmen deutlich vor der AfD, die SPD verliert weiter.

Die AfD kann bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg auf starke Ergebnisse hoffen. CDU und SPD, die dort die Regierungschefs stellen, haben lange fürchten müssen, als stärkste Kraft abgelöst zu werden. Eine neue Umfrage zeichnet nun ein anderes Bild.

Kurt Biedenkopf regierte Sachsen von 1990 bis 2002 mit absoluter Mehrheit.

In Sachsen legt die CDU in einer Wahlumfrage deutlich um vier Punkte auf 30 Prozent zu und liegt nun sechs Prozentpunkte vor der AfD. In Brandenburg gewinnt die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke stark hinzu und liegt nun mit 22 Prozent gleichauf mit der AfD an der Spitze. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen hervor.

SPD nähert sich in Sachsen der Fünfprozenthürde – Groko nicht mehr möglich

Im Vergleich zum Sachsen-Trend von Anfang Juli hat die CDU mit Regierungschef Michael Kretschmer vier Prozentpunkte dazu gewonnen, die AfD verlor hingegen zwei Prozentpunkte. Hinter CDU und AfD rangiert die Linke mit 16 Prozent (+1). Die Grünen kommen auf elf Prozent (-1), die SPD auf sieben Prozent (-2) und die FDP wie schon im Juli auf fünf Prozent. Hoffnungen dürfen sich auch die Freien Wähler machen, die vier Prozent und damit einen Prozentpunkt mehr als zuletzt haben. Die Große Koalition in Sachsen hat demnach – trotz starker CDU – keine Mehrheit mehr. Rechnerisch wäre eine sogenannte Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen möglich.

Laut der Umfrage ist aktuell die Hälfte der Sachsen mit der Arbeit der Landesregierung zufrieden oder sehr zufrieden. 44 Prozent der Befragten wollen, dass die CDU weiterhin die Regierung führt, 48 Prozent wünschen sich eine andere Partei an der Spitze. Mit Regierungschef Michael Kretschmer sind 63 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden. Sein Stellvertreter und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) kommt auf einen Wert von 48 Prozent.

26. Juli 2019 in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen: Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Präsident des Verfassungsschutzes, nimmt an der Sitzung der Frauenunion teil.

Nach Meinung der Sachsen nimmt die Politik zu wenig Rücksicht auf die Interessen der Menschen auf dem Land: Fast drei Viertel (71 Prozent) vertreten diese Ansicht. Die Linke ist nach Meinung der Befragten die Partei, die sich am meisten um die Interessen der Ostdeutschen kümmert.

Starke Verluste für die Grünen in Brandenburg

In Brandenburg bedeuten die 22 Prozent für die SPD ein Plus von vier Punkten gegenüber dem Brandenburg-Trend von Anfang Juni. Die AfD legte um einen Prozentpunkt zu. Auf Platz drei kommt laut der Umfrage die CDU mit 18 Prozent (+1), gefolgt von der Linken mit 15 Prozent (+1). Als deutlichen Verlierer sieht die Umfrage Bündnis 90/Die Grünen, die nun mit einem Minus von fünf Prozentpunkten gegenüber Anfang Juni bei zwölf Prozent liegen. Die FDP kommt unverändert auf fünf Prozent und die Freien Wähler auf vier Prozent.

Aktuell seien 44 Prozent der Befragten mit der Arbeit der rot-roten Landesregierung zufrieden oder sehr zufrieden, hieß es. 54 Prozent seien weniger beziehungsweise gar nicht zufrieden. Mit der Arbeit von Ministerpräsident Dietmar Woidke zeigte sich eine knappe Mehrheit der Befragten von 51 Prozent zufrieden und 36 Prozent unzufrieden. Für Woidke ist dies der niedrigste Wert der laufenden Legislaturperiode.

(dpa/rt deutsch)

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