icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Berliner Senat will höhere Strafen für falsche Müllentsorgung

Berliner Senat will höhere Strafen für falsche Müllentsorgung
Symbolbild
Die Straße ist voller Zigarettenkippen, Mülleimer quellen über vor Kaffeebechern, auch Hundekot im Park ist nichts Ungewöhnliches. Für solche Umweltsünden plant der Berliner Senat nun, mehr zu kassieren – unabhängig vom Bezirk.

Laut Unterlagen aus der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, die dem rbb vorliegen, plant der Berliner Senat, den Kampf gegen falsch entsorgten Müll auf den Straßen zu verschärfen – und zwar ohne die bisherigen Unterschiede je nach Bezirk. Zigarettenkippen auf den Boden zu werfen, ist beispielsweise eine Ordnungswidrigkeit, die derzeit je nach Berliner Bezirk unterschiedlich hohe Bußgelder vorsieht. Die Beträge reichen von 20 Euro in Lichtenberg bis 100 Euro in Pankow. In dieselbe Kategorie fallen übrigens auch Kaugummis, Flaschen und Plastikbeutel oder Plastikgeschirr.

Etwas weniger soll die falsche Entsorgung von "Müll unbedeutender Art" wie Taschentücher, Obstschalen und Zigarettenschachteln kosten: In diesem Fall sind Strafzahlungen von 40 bis 80 Euro zu erwarten. "Verunreinigungen durch kleine Mengen von Fäkalien" – einfacher gesagt, liegengelassener Hundekot – sollen künftig mit bis zu 300 Euro bestraft werden.

Wie der rbb berichtet, seien die Beträge allerdings noch nicht fix und können noch geändert werden.

Erst am Montag kündigte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) an, Hersteller von Wegwerfartikeln  zu verpflichten, die Kosten für das Ein- und Aufsammeln von Müll im öffentlichen Raum mitzutragen. Spätestens im Jahr 2021 soll das Gesetz stehen, kündigte sie in Berlin an. Die Grundlage für die sogenannte Herstellerverantwortung hatte die Europäische Union im Frühjahr geschaffen. Darunter fallen Fast-Food-Verpackungen, Getränkebecher, leichte Kunststofftragetaschen und Zigarettenfilter. Bestimmte Plastikartikel, etwa Teller und Besteck, werden ab dem Jahr 2021 in der EU ohnehin verboten sein. 

Mehr zum Thema"Wir sind kein Mülleimer": Kambodscha sendet 1.600 Tonnen Müll an USA und Kanada zurück

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen