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Lohnender Wechsel: Geschäftsführer der Flughäfen Berlin Brandenburg bekommt mehr Gehalt als Merkel

Lohnender Wechsel: Geschäftsführer der Flughäfen Berlin Brandenburg bekommt mehr Gehalt als Merkel
Vorsitzender Geschäftsführer der Flughäfen Berlin Brandenburg, Engelbert Luetke Daldrup (rechts im Bild), Berlin, Deutschland, 15. Dezember 2017.
Engelbert Lütke Daldrup wechselte von der Senatskanzlei zur Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg und bezieht nun mit rund 42.000 Euro monatlich mehr als die Bundeskanzlerin. Die gesamte Geschäftsführung der Flughafengesellschaft erhielt im Jahr 2018 fast 1,3 Millionen Euro.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel verdient pro Jahr rund 350.000 Euro. Engelbert Lütke Daldrup soll 2018 als Vorsitzender Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) rund 503.000 Euro bezogen haben. Dies ergibt sich aus dem Geschäftsbericht der FBB für 2018. Zum Grundgehalt in Höhe von 400.000 Euro kamen noch: Eine "erfolgsabhängige Vergütung" von 45.000 Euro, weitere 8.000 Euro für die Sozialversicherung und dann auch noch 50.000 Euro als "sonstige Bezüge". 

Flughafen Tegel, Berlin, Deutschland, 14. September 2017.

Ingesamt 506.000 Euro wurden laut Geschäftsberichts als Pensionen gezahlt. Dazu kamen weitere Pensionsrückstellungen in Höhe von fünf Millionen Euro. Finanziell persönlich belangt für etwaige Pannen bei der Errichtung des BER-Flughafens wurde niemand. 

Lütke Daldrup ist sich sicher, dass der BER bald eröffnet werden kann: 

Die Terminziele sind stabil, und die Eröffnung im Oktober 2020 ist nicht gefährdet. Denn wir haben die Anlagen ja auch schon erfolgreichen Vortests unterzogen. 

Er sagte jedoch auch, dass ein sicheres Gebäude noch kein kompletter Flughafen sei. Es gelte, noch einige Mängel – wie etwa in Bezug auf die Sicherheitsstromversorgung – zu beseitigen.

Strittig ist weiterhin noch die Umsetzung des Nachtflugverbots. Ein Volksbegehren für ein Nachtflugverbot zwischen 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens wurde vom Landtag Brandenburg angenommen. Auf Vorschlag des Landes Brandenburg erteilte daher in der vergangenen Woche die Gesellschafterversammlung der FBB-Geschäftsführung den Auftrag, ein Konzept zum besseren Schutz der Nachtruhe am BER zu erstellen. Unter Beibehaltung der bestehenden Betriebspflicht am BER solle die FBB mit den Airlines in Verhandlung treten und prüfen, wie sich innerdeutsche Flüge in den morgendlichen Randzeiten von 5.00 Uhr bis 6.00 Uhr vermeiden lassen. Dieses Konzept solle außerdem die Weiterentwicklung der Entgeltordnung der FBB beinhalten und in Absprache mit der Flugsicherung lärmmindernde Regelungen im Flugbetrieb enthalten.

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