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CDU-Politiker fordert spätere Einschulung für Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse

CDU-Politiker fordert spätere Einschulung für Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse
Symbolbild: Schulbeginn an der Marienfelde Klepert Schule in Berlin, Deutschland, 25. August 2003.
Der CDU-Politiker Carsten Linnemann fordert für Kinder, die nicht Deutsch sprechen können, eine Vorschulpflicht. Solche Kinder hätten "auf einer Grundschule noch nichts zu suchen". Zu viele Eltern aus der Mittelschicht würden ihren Nachwuchs auf Privatschulen schicken.

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann fordert, dass Kinder mit unzureichenden Deutschkenntnissen nicht an Grundschulen aufgenommen werden sollen:

Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, hat auf einer Grundschule noch nichts zu suchen.

Linnemann schlägt für betroffene Kinder eine Vorschulpflicht vor. Notfalls müsse eine Einschulung auch zurückgestellt werden, sagte er. Es müssten alle Alarmglocken schrillen, wenn bei Sprachtests wie in Duisburg mehr als 16 Prozent der künftigen Erstklässler überhaupt kein Deutsch könnten.

Linnemann warnte vor neuen Parallelgesellschaften "in vielen Bereichen des Landes". Er erlebe bis tief hinein in die Mittelschicht Eltern, die ihre Kinder auf Privatschulen schickten, weil das Niveau an staatlichen Schulen sinke, sagte der CDU-Politiker:

Die Vorfälle in Freibädern, die Tat auf dem Frankfurter Bahnsteig, die Schwertattacke in Stuttgart – das alles wühlt die Menschen auf und befeuert die Sorge, dass neue Parallelgesellschaften entstehen könnten. Dem müssen wir jetzt vorbeugen.

(rt deutsch/dpa) 

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