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Fünfunddreißig Prozent der Asylbewerber haben Arbeit – fast ausschließlich im Niedriglohnsektor

Fünfunddreißig Prozent der Asylbewerber haben Arbeit – fast ausschließlich im Niedriglohnsektor
Afghanischer Asylbewerber in einem Ausbildungsprogramm bei Ford in Köln im Januar 2019
Nur etwa ein Drittel der seit dem Jahr 2015 ins Land gekommenen Asylbewerber steht in Arbeit. Das ergeben Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die Ausbildungsneigung der Migranten nennt der Direktor des Instituts "steigerungsfähig".

Nur ein gutes Drittel der seit dem Jahr 2015 ins Land gekommenen Asylbewerber geht in Deutschland einer Arbeit nach. Ulrich Walwei, kommissarischer Direktor der Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, erklärte im Gespräch mit der Springer-Zeitung Welt:

Unter den seit 2015 aus den acht wichtigen Asylherkunftsländern Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea, Pakistan, Nigeria, Somalia, Iran zu uns gekommenen Erwerbsfähigen gehen etwa 35 Prozent einer Beschäftigung nach. Das sind ungefähr 400.000 Personen, mit steigender Tendenz.

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Diesen eher ernüchternden Befund verarbeitete die dpa zu der Erfolgsmeldung "Viele Asylbewerber fassen auf Arbeitsmarkt Fuß". Tatsächlich bedeutet die genannte Zahl von 35 Prozent in Arbeit stehenden Asylbewerbern im Umkehrschluss, dass 65 Prozent noch immer ausschließlich auf Staatskosten leben.

Der IAB-Direktor beklagte in dem Gespräch die geringe Neigung der Migranten, eine Berufsausbildung zu absolvieren. Nur 44.000 von 1.2 Millionen Migranten absolvierten derzeit eine Ausbildung. Viele lösten ihre Verträge wieder auf:

Insgesamt ist die Ausbildungsneigung der Flüchtlinge noch steigerungsfähig.

Walwei konstatiert, dass die Hälfte der beschäftigten Migranten einer Helfertätigkeit nachgehe, und überwiegend in vier Branchen arbeite:

Sehr viele sind über Zeitarbeitsunternehmen angestellt, die generell eine wichtige Rolle für den Einstieg für Zuwanderer in den Arbeitsmarkt spielen. Dabei geht es meist um einfache Tätigkeiten in der Produktion. Zweitens sind die sogenannten wirtschaftlichen Dienstleistungen außerhalb der Zeitarbeit wichtig, das ist oft das Reinigungsgewerbe. Zudem sind die Gastronomie und die Landwirtschaft wichtig.

Damit dürften die Migranten in den vergangenen Jahren vor allem dazu beigetragen haben, die Löhne zu drücken. Unternehmen und Verbände sprachen sich auch aus Eigeninteresse in den vergangenen Jahren wiederholt für die Aufnahme von Flüchtlingen aus. 

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