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Fridays for Future in BaWü: Schüler müssen erstmals nach Fehlstunden Bußgeld zahlen

Fridays for Future in BaWü: Schüler müssen erstmals nach Fehlstunden Bußgeld zahlen
Klimaproteste am 24. Mai in Köln
Just im grün-regierten Baden-Württemberg werden erste Bußgelder gegen streikende Schüler verhängt. Mehrere Familien wurden zur Kasse gebeten, nachdem Schüler eines Mannheimer Gymnasiums während der Schulzeit an Fridays for Future-Demonstrationen teilgenommen hatten.

Das Ordnungsamt der Stadt Mannheim in Baden-Württemberg verlange von den Eltern jeweils 88,50 Euro für zwei versäumte Schulstunden nach einer Demonstration am 24. Mai. Schuldirektorin Silke Herr erklärte, die Eltern wären schriftlich von den Klassenlehrern über die Folgen des Schwänzens für ein besseres Klima informiert worden.

Symbolbild: Vorbereitungen eines Plakats für Teilnehmer einer

Auch mit den Schülern seien wiederholt Gespräche geführt worden. Die Schulleiterin soll nach dem versäumten Unterricht das Jugendamt selbst eingeschaltet haben. Sie erklärte:

Ich habe als Schulleiterin gehandelt. Schulen haben sich politisch neutral zu verhalten. Ich habe nicht nachzufragen, warum geschwänzt wird. Fakt ist: Es wurde geschwänzt.

Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann hat die Bußgelder gegen Eltern, deren Kinder an Klimaschutzdemonstrationen in Mannheim teilgenommen hatten, verteidigt. Sie habe keinen Grund, die Entscheidung der Schule in Mannheim anzuzweifeln, sagte die Ministerin: "Schulpflicht ist Schulpflicht". Dem Südwestrundfunk sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag:

Ziviler Ungehorsam heißt auch, Konsequenzen zu tragen.

Fridays for Future-Aktivisten wollen morgen für die vier Betroffenen Spendengelder sammeln, um das Bußgeld zu bezahlen.

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