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Beratung nötig: Ursula von der Leyen peppt ihren Twitter-Auftritt mit Firma von Ex-Bild-Chef auf

Beratung nötig: Ursula von der Leyen peppt ihren Twitter-Auftritt mit Firma von Ex-Bild-Chef auf
Ob Ursula von der Leyen am Dienstagabend neue EU-Kommissionspräsidentin wird, ist noch offen. Die letzten Tage trommelte sie unermüdlich für ihre Wahl. Auch im Internet. Bei ihrer Kampagne auf Twitter greift sie auf Hilfe der Firma des Ex-Bild-Chefs zurück.

Der Kurznachrichtendienst Twitter als Kommunikationskanal wird bei Politikern immer beliebter. Verstärkt nutzen sie die Plattform, um die Wähler zu erreichen und ihre Botschaften zu verbreiten. Man könnte darin so etwas wie den verlängerten Arm ihrer Pressestelle sehen. Und über Twitter lässt sich ja auch viel schneller und medienwirksamer präsentieren. Nur einen Tag nach Bekanntwerden der Nominierung Ursula von der Leyens für den Posten der EU-Kommissionschefin legte sich die CDU-Politikerin auch einen Twitter-Account zu. Inzwischen hat sie 70.000 Follower.

Auf dem Markt gibt es inzwischen auch Beratungsunternehmen für Aktivitäten in den sozialen Medien. Und auf ein solches griff die CDU-Politikerin laut einem Medienbericht gleich zurück. Laut Spiegel lässt sich Ursula von der Leyen ihren Twitter-Account von der Agentur "Story Machine" managen. Der ehemalige Chefredakteur der Bild, Kai Diekmann, hatte die Firma vor rund zwei Jahren mit zwei Freunden gegründet. Zuvor arbeitete er über 30 Jahre beim Axel-Springer-Verlag. Bei Fragen nach ihren Kunden hatten sich die Gründer des hippen Unternehmens mit Sitz in Berlin erst vor kurzem in einem Interview ins Schweigen gehüllt.

Das Angebot einer Beratung in der Social-Media-Präsentation soll von der Leyen demnach schon vor einiger Zeit erhalten, aber erst jetzt darauf zurückgegriffen haben. So wird nun in drei Sprachen getwittert (Deutsch, Englisch, Französisch), es gibt Fotos einer lachenden Kandidatin sowie ihre Prioritäten und Botschaften, zudem wird man über stattgefundene Treffen informiert. Sie selbst folgt bislang hauptsächlich EU-Institutionen und anderen Politikern.

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