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Die Kanzlerfrage: Friedrich Merz schließt Kandidatur nicht aus

Die Kanzlerfrage: Friedrich Merz schließt Kandidatur nicht aus
Friedrich Merz und CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer am 12. Juni 2019 bei der Deutsch-Amerikanischen Konferenz der Atlantik-Brücke in Berlin.
Friedrich Merz befeuert die Debatte um die Kanzlerfrage in der Union neu. Falls er einen entsprechenden Anruf erhalte, halte er sich eine Kanzlerkandidatur offen, sagte Merz am Mittwochabend in einer ARD-Sendung. Für die GroKo sieht er kaum Zukunft.

Bei Neuwahlen und im Falle eines Verzichts der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer auf die nächste Kanzlerkandidatur hält sich der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz eine Bewerbung offen. Merz sagte am Mittwochabend in der ARD-Talkshow "Maischberger":

Wenn Annegret Kramp-Karrenbauer mich anruft und fragt, denke ich darüber nach.

Im Dezember wollte Merz CDU-Chef werden, verlor in der Stichwahl aber gegen Kramp-Karrenbauer.

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Über die Kanzlerfrage würde Merz, der nach der Niederlage um den CDU-Vorsitz Vize-Präsident des CDU-Wirtschaftsrats wurde, sprechen, wenn es soweit wäre – was aber bald der Fall sein könnte. Denn "diese Koalition wird nicht den Jahreswechsel erleben. Dann reden wir über die Kanzlerfrage", so Merz.

Einigkeit bei transatlantischer Linie

Die außenpolitische Annäherung seiner Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer an die USA unterstützt Merz.

Kramp-Karrenbauer und Merz auf der Konferenz am Mittwoch

Amerika ist und bleibt der wichtigste Verbündete Deutschlands und Europas – unabhängig davon, wer gerade regiert. In der Möglichkeit, einem Akteur näher zu stehen als dem anderen, sieht Merz im Hinblick auf Washington und Moskau kein Problem.

Äquidistanz zu Russland und den USA ist keine Option für Deutschland.

Der scheidende Vorsitzende der Atlantik-Brücke stellte sich damit ausdrücklich hinter Kramp-Karrenbauer, die die politische Nähe zu den Vereinigten Staaten betont hatte und eine "Äquidistanz" zu US-Präsident Donald Trump und dem russischen Staatschef Wladimir Putin ausschloss. Die CDU-Chefin schlug damit eine andere Tonlage an als Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sich in ihrer Rede an der US-Eliteuniversität Harvard kürzlich klar von Trump abgegrenzt hatte.

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