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Umfrage sieht AfD in Sachsen vor CDU - SPD rutscht in Richtung Fünfprozenthürde

Umfrage sieht AfD in Sachsen vor CDU - SPD rutscht in Richtung Fünfprozenthürde
In schwerem Fahrwasser: Ministerpräsident Kretschmer beim Paddeln in Leipzig im Juni 2019
Vor der Landtagswahl in Sachsen im September sieht eine neue Umfrage die AfD als stärkste Kraft. CDU und SPD verlieren deutlich, die Grünen können zulegen. Die Regierungsbildung dürfte kompliziert werden, möglicherweise wird es eine Viererkoalition brauchen.

Elf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen am 1. September sieht eine aktuelle Umfrage die AfD als stärkste Kraft. Laut INSA steht die AfD bei 25 Prozent. Obwohl sie gegenüber der letzten Umfrage im April einen Prozentpunkt abgibt, liegt sie damit vorn, weil die CDU gleich 4 Prozentpunkte verliert und auf 24 Prozent abrutscht.

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Auf Platz drei liegen Grüne und Linke mit je 16 Prozent, wobei die Linke stabil bleibt und die Grünen gleich 7 Prozent zulegen können. Die SPD verliert 3 Prozentpunkte und nähert sich mit 7 Prozent der Fünfprozenthürde an. Die FDP bleibt stabil bei 6 Prozent. Die Freien Wähler können nach ihrem guten Abschneiden bei den Kommunalwahlen auf 4 Prozent verbessern und hoffen im September auf einen Einzug in den Landtag.

Die neuen Zahlen lassen eine schwierige Regierungsbildung erwarten. Ministerpräsident und CDU-Landeschef Michael Kretschmer hat Koalitionen mit der AfD und Linken bislang ausgeschlossen. Damit könnte angesichts der neuen Zahlen zum Erlangen einer Mehrheit im Landtag eine Viererkoalition nötig sein. 

Seit dem Jahr 2014 regiert in Sachsen eine schwarz-rote Koalition. Ihre Fortsetzung kann angesichts der aktuellen Zahlen als ausgeschlossen gelten. Das absehbare Aus für Schwarz-Rot in Sachsen dürfte auch das Ende der "Großen Koalition" im Bund beschleunigen.

Für die Umfrage, die INSA für Bild durchführte, wurden vom 4. bis zum 11. Juni insgesamt 1.057 Bürger befragt.

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