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Reaktionen aus Deutschland auf Strache-Rücktritt in Österreich

Reaktionen aus Deutschland auf Strache-Rücktritt in Österreich
Proteste in Wien nach dem Rücktritt von Heinz-Christian Strache. Strauchelt jetzt auch die Regierung von Sebastian Kurz? In Deutschland gibt es Stimmen, die genau das fordern.
Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Videos eines heimlich gefilmten Treffens von FPÖ-Chef Strache mit einer Frau aus Lettland 2017 erklärte er seinen Rücktritt von allen Ämtern. Die Reaktionen aus Deutschland sind eine Mischung aus Häme und Aufrufe für Neuwahlen.

Dass Straches Rücktritt als Vizekanzler der Republik Österreich und die Niederlegung seines Amtes als FPÖ-Chef auch Reaktionen beim großen deutschen Bruder auslösen würde, war klar. Doch die freimütig gezeigte Häme und Besserwisserei einiger Politiker wirkt angesichts der polarisierten Politlandschaft in Deutschland dann doch etwas komisch und fragwürdig. Vor allem gibt der Ruf nach Neuwahlen in Österreich all den Stimmen Auftrieb, die nach der Pressekonferenz von Strache das wittern, was er selbst gesagt hatte: dass die Veröffentlichung des Videos nur wenige Tage vor der EU-Wahl eine "Inszenierung" war, um die Regierungskoalition von ÖVP und FPÖ zu stürzen und die EU-Wahlen zu beeinflussen. 

Mehr zum Thema - FPÖ-Chef Strache gibt Rücktritt als Vizekanzler bekannt

SPD-Chefin Andrea Nahles fordert ein Ende der Koalition zwischen der konservativen ÖVP und der rechten FPÖ in Österreich. "In Österreich muss es Neuwahlen geben", sagte Nahles dem Spiegel nach dem Rücktritt des Vizekanzlers Heinz-Christian Strache (FPÖ).

Ein einfacher Rücktritt von FPÖ-Chef Strache reicht nicht aus.

Auch SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil fordert über Twitter den Sturz der Regierung in Wien und eine Entschuldigung von Bundeskanzler Sebastian Kurz:

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner nutzte das "armselige Rücktrittsvideo dieses rechtsradikalen österreichischen Vizekanzlers und FPÖ-Hetzers" ebenfalls, um für die anstehenden EU-Wahlen Boden gutzumachen:

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak meinte gegenüber der WamS:

Der Fall Strache zeigt: Rechtspopulisten geht es immer nur um sie selbst, nie um Politik für die Menschen. Menschen wie Strache haben nichts in einer Regierung zu suchen.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer meinte bei einer Wahlkampfveranstaltung:

Noch-Justizministerin und SPD-Spitzenkandidatin für das EU-Parlament Katarina Barley kommentierte:

Auch Außenminister Heiko Maas (SPD) fand markante Worte:

Noch harscher formulierte es Martina Renner, stellvertretende Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete der Linken:

Linken-Chef Bernd Riexinger will die FPÖ "beim Plausch mit russischen Oligarchen" als "Partei der Reichen" erkennen, obwohl die Frau aus dem Video nach Straches Aussage eine lettische Staatsangehörige ist. Beweise gibt es dafür allerdings nicht, genauso wenig wie für die Behauptung, dass sie eine "russische Oligarchin" ist.

Auch für den Grünen-Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour stehen die "russischen Oligarchen" im Vordergrund:

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