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Merkel dementiert: Stehe für kein weiteres politisches Amt zur Verfügung

Merkel dementiert: Stehe für kein weiteres politisches Amt zur Verfügung
Angela Merkel am Donnerstag während ihrer Pressekonferenz mit Mark Rutte
Angela Merkel wechselt nach Brüssel – das meldeten am Donnerstagmorgen zahlreiche Medien, darunter RT Deutsch. Nun dementiert die Bundeskanzlerin. Für ein weiteres politisches Amt stehe sie nicht zur Verfügung – auch nicht in "Europa".

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einen Wechsel auf einen Spitzenposten in der EU nach dem Ende ihrer Kanzlerschaft ausgeschlossen. Nach einem Gespräch mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte in Berlin erklärte Merkel am Donnerstag in Berlin, es gelte weiter, "dass ich für kein weiteres politisches Amt, egal wo es ist, auch nicht in Europa, zur Verfügung stehe".

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Äußerungen Merkels in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung hatten zuvor Spekulationen genährt, dass Merkel einen Wechsel nach Brüssel plane, etwa an die Spitze des EU-Rates. Wörtlich hatte Merkel gesagt:

Viele machen sich Sorgen um Europa, auch ich. Daraus entsteht bei mir ein noch einmal gesteigertes Gefühl der Verantwortung, mich gemeinsam mit anderen um das Schicksal dieses Europas zu kümmern.

Wie genau sich die Kanzlerin sich "um das Schicksal dieses Europas" zu kümmern gedenkt, bleibt damit vorerst noch offen. In dem Interview hatte sich Merkel auch recht deutlich von der Position des EVP-Spitzenkandidaten Manfred Weber in Bezug auf die im Bau befindliche Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 distanziert. Die Kanzlerin erklärte dazu:

Nein, da haben wir eigene Positionen deutlich gemacht. Manfred Weber kommt aus einer gesamteuropäischen Perspektive zu einer anderen Lösung … Meine Perspektive ist eine deutsche und mit Europa kompatible Perspektive. Wir haben uns in Brüssel auf eine Änderung der Gasrichtlinie verständigt und damit einen erstaunlich einvernehmlichen Weg gefunden.

Merkel erklärte zwar, sich dafür einzusetzen, dass Weber Kommissionspräsident werden kann, betonte aber gleichzeitig auch, "dass Deutschland andere herausragende Persönlichkeiten für andere Ämter hat".

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