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Nord Stream 2: US-Botschafter Grenell droht deutschen Firmen erneut mit Sanktionen

Nord Stream 2: US-Botschafter Grenell droht deutschen Firmen erneut mit Sanktionen
Grenell im März 2019 auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin
Richard Grenell hat wieder zugeschlagen. In einem Interview erklärte der US-Diplomat, dass Nord Stream 2 das "Sanktionsrisiko" auch für deutsche Firmen erhöhe. Dabei könnte alles so schön sein. Denn Deutschland, so Grenell, könnte Donald Trumps Lieblingsland werden.

Richard Grenell, Botschafter der USA in Deutschland, hat an der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 beteiligten deutschen Unternehmen erneut mit Sanktionen gedroht. Dem Magazin Focus sagte der wenig diplomatisch agierende Diplomat, dass sich europäische Länder mit Nord Stream 2 von Russland abhängig machten:

Aus amerikanischer Sicht fördert die Pipeline nicht nur Gas, sondern ein erhöhtes Sanktionsrisiko.

Auch gegen deutsche Firmen seien Sanktionen denkbar, sollten sie weiter an dem Projekt festhalten. Diese Drohung betrifft konkret die an Nord Stream 2 beteiligten Firmen Uniper und Wintershall Dea.

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Die Rolle Gerhard Schröders, des Aufsichtsratsvorsitzenden der Nord Stream AG und früheren Bundeskanzlers, nannte Grenell "unmöglich". Er kritisierte die europäischen Staaten auch für ihren angeblich "zaghaften" Umgang mit Russland, dem er gleich eine ganze Reihe angeblicher Verfehlungen vorhielt. 

Noch vor wenigen Jahrzehnten, so Grenell, hätte es "absurd geklungen, dass es Europa Russland durchgehen lassen würde, die Krim zu besetzen, ein Flugzeug abzuschießen, Wahlen zu manipulieren und chemische Waffen einzusetzen. Undenkbar! Heute wissen wir: Genau so ist es gekommen".

Vor einigen Tagen hatte Grenell seinem Gastland gegenüber noch ganz andere Töne angeschlagen. Der Bild sagte er am Montag, dass Deutschland das "Lieblingsland" von US-Präsident Donald Trump werden könne:

Die deutsche Wirtschaft ist die stärkste in Europa. Ich sage es immer wieder, und ich glaube es wirklich: Deutschland hat das Potenzial, Trumps Lieblingsland zu werden – denn wir sprechen dieselbe Sprache.

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