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Stromausfall in Berlin Treptow-Köpenick: Fast 31.000 Haushalte betroffen

Stromausfall in Berlin Treptow-Köpenick: Fast 31.000 Haushalte betroffen
Der Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ist seit Dienstag 14 Uhr teilweise ohne Strom. Das Problem wird voraussichtlich nicht vor Mittwochnachmittag behoben werden. Rund 31.000 Haushalte sind von dem Stromausfall betroffen, Tramlinien sind unterbrochen.

Von den Behörden gibt es eine Gefahrenmeldung, denn auch Mobilfunk und Festnetz sind betroffen. Im Notfall sollen Bürger sich an die nächstgelegene Feuerwache oder Polizeidienststelle wenden. Ursache ist ein Stromausfall an einem Umspannwerk, der durch die Bohrung auf der Baustelle an der Salvador-Allende-Brücke herbeigeführt wurde. Die rund 31.000 Haushalte liegen in Köpenick, Müggelheim, Grünau, Bohnsdorf und auch in Teilen des Bezirks Lichtenberg. Neben den Haushalten sind auch 2.000 Büros und Geschäfte betroffen. 

Die Firma Vattenfall meldete auf Twitter, dass das Problem nicht so einfach behoben werden könne:

Der Stromausfall könnte daher noch bis zum 20. Februar 15 Uhr dauern. 

Rund 5.000 Haushalte sind zudem ohne Heizung. Die Blockheizkraftwerke Köpenick und Friedrichshagen sind vom Stromausfall betroffen. 

Gravierende Versorgungsmängel bei längerem Stromausfall

Bei einem längeren und großräumigen Stromausfall könnte es in Deutschland nach Berechnungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gravierende Versorgungsmängel geben. Die Auswirkungen wären "katastrophal", heißt es in einem internen BBK-Positionspapier, das den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag) vorliegt.

Die Bonner Behörde sieht bei einem großen Stromausfall ein "erhebliches Verteilungsproblem für wichtige, teils lebenswichtige Güter" in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. So fehlten etwa Notfallpläne zur Verteilung von Kraftstoff, Lebensmitteln und Medikamenten, insbesondere auf Landes- und kommunaler Ebene.

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Dem Papier zufolge ist Deutschlands Stromversorgung aber "grundsätzlich sehr sicher" und hat weltweit mit die kürzesten Ausfallzeiten. Das BBK lobt die wachsende IT-Sicherheit und die steigende Zahl an Notstromaggregaten. Auch habe es in den vergangenen Jahren zahlreiche Übungen zu Strom- oder Energieausfällen gegeben. Dennoch könne es auch hierzulande zu langanhaltenden und großräumigen Stromausfällen kommen – bei schweren Naturkatastrophen, Cyberangriffen und physischen Angriffen auf die Stromversorgung.

Für solche Fälle warnt das BBK beispielsweise:

Die meisten Tankstellen könnten keinen Treibstoff mehr herausgeben. Innerhalb von Stunden könnten Telefone und Internet nicht mehr genutzt werden. An Bargeld würde man nicht mehr herankommen.

Auch die medizinische Versorgung könnte demnach nur für kurze Zeit aufrechterhalten werden. Kritische Infrastrukturen sind etwa die Versorgung mit Energie, Ernährung und Wasser sowie die Bereiche Verkehr, Telekommunikation, Finanzwesen und Medien.

Die Polizei Berlin schrieb auf Twitter: 

(rt deutsch/dpa)

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