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Gegen Sicherheitsmängel bei deutschen Panzern: Abstandsaktive Schutzsysteme aus Israel sollen helfen

Gegen Sicherheitsmängel bei deutschen Panzern: Abstandsaktive Schutzsysteme aus Israel sollen helfen
Deutscher Leopard-Panzer, München, Deutschland, 10. Dezember 2014.
Bis zum Jahr 2022 werden deutsche Leopard-2-Panzer mit abstandsaktiven Schutzystemen aus Israel nachgerüstet. Hiermit will man Mängel bei den Panzern beseitigen. Eine Einheit der Bundeswehr wird bereits an den israelischen Systemen trainiert.

Die deutsche Bundeswehr verfügt über 328 Leopard-2-Panzer. Hier gibt es drei unterschiedliche Typen: 2A6, 2A6M und 2A7. Auch andere Nationen, wie Kanada, Indonesien und die Türkei, verfügen über diese Panzer aus deutscher Herstellung. 

Das Trophy-Active-Protection-System von der israelischen Firma Rafael soll die Sicherheitsmängel bei den Panzern beseitigen. Dies bestätigte ein Sprecher des Unternehmens "Rafael Advanced Defense Systems". In Israel werden die APS seit Jahren bei Merkava-Kampffahrzeugen eingesetzt und auch die US-Armee nutzt sie für ihre Abrams-Panzer. Das System besteht aus einer splittergeschützten Radaranlage mit vier Flachantennen. Diese erlauben einen 360-Grad-Rundumblick für das System. 

Israelische Soldaten und die Heron TP Drohne auf dem Tel Nof Stützpunkt, Februar 2010.

In diesem Jahr werden erste Tests mit den Systemen an Leopard-2-Panzern durchgeführt. Das Unternehmen rühmt sich damit, über die einzig vollkommen einsatzfähige Abstandsschutzmaßnahme zu verfügen. Entwickelt wurde es für leicht- und schwergepanzerte Gefechtsfahrzeuge und soll Schutz vor Panzerabwehrlenkwaffen und reaktiven Panzerbüchsen bieten. 

Ingesamt 17 deutsche Panzer werden mit den sogenannten APS aus Israel, den abstandsaktiven Schutzsystemen, ausgestattet. Eine Einheit wird Trainings hierzu erhalten. In den Gebrauch gehen soll APS bei den Leopard-2-Panzern im Jahr 2022. Die trainierte Einheit wird 2023 an der NATO-Einsatztruppe VJTF (Very High Readiness Joint Task Force) teilnehmen.

VJTF wurde geformt, um "besser auf die sich verändernde Sicherheitslage" an der NATO-Alliierten-Grenze im Osten und im Süden zu reagieren. Binnen sieben Tagen sollen sie einsatzbereit sein. In diesem Jahr hat Deutschland mit der 9. Panzerdivision das Kommando über die schnelle Einsatztruppe. 

Die Leopard-Panzer kamen in Afghanistan und in Syrien zum Einsatz. Berichte über schwere Verluste an den Gefechtsfahrzeugen durch Panzerabwehrraketen führten zu Kritik. 

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