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Linksfraktion fordert neues Mahnmal in Berlin: Für die Opfer des NS-Krieges im Osten

Linksfraktion fordert neues Mahnmal in Berlin: Für die Opfer des NS-Krieges im Osten
Holocaust-Mahnmal, Berlin, Deutschland, 9.November 2018.
Eine Sondersitzung zum "Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus" findet heute im Bundestag statt. Die Linksfraktion fordert eine neue Gedenkstätte in Berlin. Diese soll an die NS-Opfer aus dem Osten erinnern. Kritik kommt von den Grünen und der SPD.

Die Linksfraktion fordert einen "zentralen Erinnerungsort", um der Opfer der NS-Verbrechen in Ost- und Ostmitteleuropa zu gedenken. Die Leitung soll die Institution "Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas" übernehmen. Jan Korte, parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion

Seit vielen Jahren wird darüber diskutiert, dass der Millionen Opfern des NS-Vernichtungskrieges in Ost- und Ostmitteleuropa endlich an einem zentralen Ort in Berlin gedacht werden soll. 

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Kritik an dem Vorhaben kommt von den Grünen und der SPD. Die SPD kündigte im Vorfeld an, gegen den Antrag der Linken zu stimmen, auch wenn sie nicht grundsätzlich gegen ein Mahnmal sind. Aber es müsse noch das "wo und wie" geklärt werden. Carsten Schneider, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD:

Wir sind grundsätzlich dafür, dieses Projekt bis 2021 auf den Weg zu bringen. 

Erhard Grundl von der Grünen-Fraktion hält ein Denkmal "für den falschen Weg": 

Die Erinnerung an die von Deutschen begangenen Verbrechen an der Zivilbevölkerung in Osteuropa sowie an den sowjetischen Kriegsgefangenen hat nicht den Platz im öffentlichen Bewusstsein, den sie haben sollte. Ein gemeinsames Denkmal halte ich dennoch für den falschen Weg. 

Die Vizefraktionsvorsitzende der FDP, Katja Suding, forderte darüber hinaus eine Gedenkkultur anstelle eines Gedenkorts.

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