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Internationaler Währungsfonds korrigiert Wachstumsprognose für Deutschland: 1,3 statt 1,9 Prozent

Internationaler Währungsfonds korrigiert Wachstumsprognose für Deutschland: 1,3 statt 1,9 Prozent
Salzgitter AG in Salzgitter, Deutschland, 17. März 2015.
Der Internationale Währungsfonds korrigiert seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft nach unten. Statt vorausgesagten 1,9 Prozent sind es nur noch 1,3 Prozent. Auch die Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft sind angesichts der Spannungen zwischen den USA und China geringer.

Als Gründe für die Korrektur der Wachstumsprognose für Deutschland nannte der Internationale Währungsfonds (IWF) den abnehmenden Privatkonsum und den Rückgang in der Automobilproduktion aufgrund sinkender Nachfrage aus dem Ausland. Auch die weltweite Wirtschaft wird weniger wachsen, als angenommen. Schuld sind die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China und die Unsicherheiten durch den Brexit. Waren es 2018 noch 3,7 Prozent Wachstum der weltweiten Wirtschaft, werden es in 2019 nur noch 3,5 Prozent sein. Für das Folgejahr sagt der IWF 3,6 Prozent voraus. 

Besonders niedrig sind die Prognosen für Italien. Hier wird von 0,6 Prozent Wachstum ausgegangen. Die gesamte Eurozone wird ein Wachstum von 1,6 Prozent aufweisen. Genauso hoch ist die Prognose für Russland. Auch hier korrigierte der IWF seine Aussage nach unten. Zu den Prognosen erklärte der IWF: 

Die globale Expansion schwächt sich ab und dies mit einer Rate, die etwas schneller als erwartet ist. (...) Wir haben unsere Prognosen für die entwickelten Volkswirtschaften leicht nach unten korrigiert (...). Innerhalb des Euro-Währungsgebietes sind die wesentlichen Revisionen für Deutschland, wo die Produktionsschwierigkeiten im Automobilsektor und die geringe Auslandsnachfrage das Wachstum im Jahr 2019 belasten werden (...). 

In Davos beginnt am Dienstag das Weltwirtschaftsforum unter dem Titel "Globalisierung 4.0: Auf der Suche nach einer globalen Architektur im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution." 

US-Präsident Donald Trump, der französische Präsident Emmanuel Macron und der russische Präsident Wladimir Putin werden in diesem Jahr nicht anwesend sein. Aufgrund des "Shutdown" in den USA reist die US-Delegation nicht an. Trump will mit dem teilweisen Regierungsstillstand die Demokraten dazu bewegen, einzulenken und den Bau einer Grenzmauer nach Mexiko zu unterstützen. 

Mit großer Spannung wird die erste internationale Rede des neu gewählten brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro erwartet. Das Weltwirtschaftsforum wird sich in diesem Jahr mit den Themen Finanzkrise, der wachsenden Ungleichheit und Handelskriegen befassen. Insgesamt werden 3.000 Politiker erwartet. 

Mehr zum Thema - Aufgrund steigender Unsicherheiten: Schlechte Prognosen für US-Wirtschaft im Jahr 2019

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