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Brandenburg: AfD in Umfrage gleichauf mit Spitzenreiter SPD

Brandenburg: AfD in Umfrage gleichauf mit Spitzenreiter SPD
Forsa-Umfrage (Telefonische Befragung vom 17. bis 20.12.2018, 1.005 Befragte)
In Brandenburg wird in diesem Jahr gewählt. Eine neue Umfrage sieht die SPD, die "ewige Regierungspartei" des Landes, auf 20 Prozent abgesackt. Die AfD ist auf Augenhöhe, vor CDU und Linken. Die Regierungsbildung dürfte sich schwierig gestalten.

Am 1. September 2019 finden in Brandenburg Landtagswahlen statt. Eine neue Umfrage, die Forsa für die Märkische Allgemeine Zeitung durchgeführt hat, sieht die AfD auf Augenhöhe mit der regierenden SPD. Demnach kommen beide auf 20 Prozent.

Gute Laune, schlechte Zahlen: Die Parteispitze der SPD im November 2018

Für Brandenburger Verhältnisse ist dieser Wert für die SPD katastrophal. Bei der Landtagswahl 2014 hatten die Sozialdemokraten noch 32 Prozent erreicht. Seit der Neugründung des Landes hat die SPD Brandenburg ununterbrochen regiert, zeitweise mit absoluter Mehrheit.

Als dritte Kraft sieht die Umfrage die CDU mit 19 Prozent, es folgt die Linke mit 17 Prozent. Im Landtag vertreten wären auch die Grünen mit 12 und wahrscheinlich die FDP mit 5 Prozent. Gemessen an den Zahlen der letzten Landtagswahl verliert die SPD dramatisch (-12 Prozent), die CDU deutlich (-4), die Linken wenig (-1,5), die AfD (+8) kann ebenso wie die Grünen (+6) deutlich zulegen. Auch die FDP gewinnt klar hinzu (+3,5), kann sich aber mit einem Wert um 5 Prozent nicht sicher im Landtag wähnen.

Die gegenwärtige rot-rote Regierungskoalition sieht die Umfrage weit von einer Mehrheit entfernt. Überhaupt machen die Zahlen klar, dass die Regierungsbildung in jedem Fall schwierig werden dürfte. Denkbar sind mehrere Dreierkonstellationen. Die SPD dürfte in jedem Fall dabei sein, ob die Partei allerdings ihren traditionellen Anspruch auf das Amt des Ministerpräsidenten aufrechterhalten kann, wird von den Entwicklungen der nächsten Monate abhängen.

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