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Umfrage: Jeder Dritte will, dass Kanzlerin Merkel vor 2021 geht

Umfrage: Jeder Dritte will, dass Kanzlerin Merkel vor 2021 geht
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 1. Dezember 2018 beim G20-Gipfel in Buenos Aires in Argentinien
Soll Angela Merkel wie geplant bis 2021 Kanzlerin bleiben oder nicht? Eine Umfrage hat nun ergeben, dass sich jeder Dritte einen vorzeitigen Abgang Merkels von der Regierungsspitze wünscht. Bei den AfD-Anhängern sprachen sich fast 80 Prozent dafür aus.

Mehr als jeder dritte Bundesbürger (38 Prozent) wünscht sich, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel vor 2021 an der Regierungsspitze abgelöst wird. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa) meinen aber dagegen 43 Prozent, sie sollte wie geplant bis zur Bundestagswahl in knapp drei Jahren im Amt bleiben. 18 Prozent machten keine Angaben.

Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer auf dem Parteitag in Hamburg, 8. Dezember 2018.

Merkel hatte den CDU-Vorsitz zwar Anfang Dezember nach 18 Jahren abgegeben. Sie erklärte aber, die komplette Legislaturperiode Kanzlerin bleiben zu wollen. Eine Stabübergabe bei Fortführung der Großen Koalition gilt als nahezu ausgeschlossen, da die SPD kein Interesse an der Wahl eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin hat. Möglich wäre eine vorzeitige Ablösung Merkels bei einem Koalitionswechsel oder bei einer Neuwahl nach einer verlorenen Vertrauensfrage der Kanzlerin im Bundestag.

Europawahl und Kommunalwahlen entscheidend für die Zukunft der Großen Koalition

Von den Anhängern der CDU/CSU (66 Prozent) und der Grünen (65 Prozent) meinen jeweils rund zwei Drittel, Merkel sollte bis 2021 weitermachen. Bei SPD (48 Prozent), FDP (47 Prozent) und Linken (50 Prozent) sind es jeweils ungefähr die Hälfte. Von den AfD-Anhängern wollen dagegen 78 Prozent eine vorzeitige Ablösung Merkels, nur 10 Prozent wollen sie bis 2021 im Amt sehen.

Ob Angela Merkel wie angekündigt bis zum regulären Ende der Legislaturperiode im Herbst 2021 Kanzlerin bleibt oder ob es früher zu einer vorgezogenen Bundestagswahl kommt, das kann zum Jahreswechsel wirklich keiner wissen. Verschiedene Szenarien werden im politischen Berlin gehandelt, es sind aber vor allem Spekulationen in Hinblick auf die Zukunft.

Als extrem wichtig werden in der wackelnden Großen Koalition und bei den anderen Parteien die Europawahl und die parallel dazu in zehn Bundesländern laufenden Kommunalwahlen am 26. Mai gewertet. Muss die SPD erneut politische Tiefschläge einstecken, wird nicht ausgeschlossen, dass sie die Koalition verlässt und ihr Heil in der Opposition suchen möchte.

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(dpa/rt deutsch)

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