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Große Kulturdiplomatie kommt – Stardirigent Gergijew startet in Berlin "Russian Seasons"

Große Kulturdiplomatie kommt – Stardirigent Gergijew startet in Berlin "Russian Seasons"
Der Direktor des Mariinski Theaters, Waleri Gergijew, am 13. Juni 2018 während des Gala-Konzerts anlässlich der Eröffnung der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland.
Russisches Theater, Musik und bildende Kunst kommen 2019 im großen Stil nach Deutschland. Im Rahmen der "Russian Seasons" wird es insgesamt 400 Kulturevents geben. In Japan und Italien konnte die Veranstaltungsreihe bereits ein Millionenpublikum begeistern.

Waleri Gergijew ist einer der größten Konzertmeister unserer Zeit und derzeit einer der bekanntesten und gefragtesten Dirigenten weltweit. Am letzten Wochenende leitete er drei Konzerte mit Berliner Philharmonikern. Und am 7. Januar 2019 wird der weltberühmte Dirigent und Leiter des Mariinski-Theaters das Festival "Russian Seasons 2019" mit Tschaikowskis Oper "Jolanthe" eröffnen. Über dieses Vorhaben sprach er mit dem russischen Botschafter Sergej Netschajew während eines Presseauftritts im Russischen Haus in Berlin.

Große Kulturdiplomatie kommt – Stardirigent Gergijew startet in Berlin "Russian Seasons"
Der Dirigent Waleri Gergijew (Mitte), der außerordentliche und bevollmächtigte russische Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej J. Netschajew (links) und A. N. Lebedew, Direktor der ANO "Russian Seasons" (rechts) geben Presse-Konferenz im Russischen Haus in Berlin

400 Shows in ganz Deutschland

Ein ganzes Jahr lang werden zahlreiche Kulturschaffende führender russischer Theater in über 70 Städten die Besucher in ganz Deutschland beim internationalen Kulturfestival "Russian Seasons 2019" verzaubern – darunter Künstler des Mariinski-Theaters, des Staatlich-Akademischen Opern- und Ballett-Theaters St. Petersburg von Boris Eifman, des Alexandrinski- und des Mossowjet-Theaters. Gäste und Zuschauer blicken Ereignissen entgegen, die die ganze Vielfalt der russischen Kultur zeigen sollen: Ausstellungen und Theateraufführungen, Konzerte klassischer Musik, ein Festival junger Filmemacher, Buchantiquariate, Bildungsprojekte und sogar eine Eisshow – insgesamt über 400 Veranstaltungen werden in ganz Deutschland zu sehen und zu hören sein.

Quelle: RT

Anfang des 20. Jahrhunderts machte der berühmte russische Impresario Sergei Djagilew die Kunst, insbesondere das russische Ballett, in Westeuropa bekannt. "Auch damals hieß es 'Russian Seasons'. Das haben wir geerbt und heute auf der modernen Bühne reanimiert", erklärte der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Sergej Netschajew, beim Pressegespräch am Freitag in Berlin. 

"Quintessenz der Kulturdiplomatie"

Die Mission der "Russian Seasons" soll den Veranstaltern zufolge "die Eröffnung neuer Möglichkeiten für den interkulturellen Dialog" sein. Dies sei die "Quintessenz der Kulturdiplomatie des 21. Jahrhunderts".  

Die Welt der Musik ist grenzenlos. Das Vertrauen in die Künstler ist derzeit in der ganzen Welt sehr groß. Wahrscheinlich größer als das Vertrauen zu den Politikern. Aber das ist nicht unser Verdienst. Das ist ein Problem der Politiker. Wir tun einfach das, was wir tun müssen", betonte Gergijew.

Im Laufe von zwei Jahren wurden im Rahmen des Festivals "Russian Seasons" in mehr als 120 Städten Veranstaltungen organisiert. Diese Veranstaltungen wurden von fast 9 Millionen Menschen aus der ganzen Welt besucht. Die "Russian Seasons" fanden erstmals 2017 in Japan statt, in diesem Jahr ist Italien das Gastland.

(rt deutsch/sputniknews)

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