icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Folge der Führungsdebatte? Union legt in Umfrage deutlich zu

Folge der Führungsdebatte? Union legt in Umfrage deutlich zu
Steigt die Stimmung? Kramp-Karrenbauer mit Parteivize Armin Laschet bei der CDU-Vorstandssitzung am Montag
Innerhalb einer Woche legt die Union in der Umfrage von INSA um zwei Prozentpunkte zu. Offenbar sorgen die Debatten der Kandidaten für den Parteivorsitz für etwas Zuspruch in der Bevölkerung. Die "Große Koalition" ist weit von einer Mehrheit entfernt.

In einer von INSA für Bild durchgeführten Umfrage kann die Union zum ersten Mal den Abwärtstrend der vergangenen Monate brechen und deutlich um zwei Prozent auf 27,5 Prozent zulegen. Die Grünen verloren einen Prozentpunkt und liegen mit 19 Prozent wieder unter der 20-Prozent-Marke. Die SPD verliert einen halben Punkt und kommt auf 14 Prozent, die FDP fiel ebenfalls einen Punkt auf 8,5 Prozent, die Linken bleiben stabil bei zehn Prozent. Die AfD gewinnt einen halben Punkt und kommt auf 16 Prozent.

(Archivbild). Angela Merkel und Andrea Nahles während eines Treffens am 28. September 2017 im Schloss Bellevue in Berlin.

Der Kampf um den CDU-Parteivorsitz und die Debatten auf den sogenannten Regionalkonferenzen, die am Freitag dieser Woche in Berlin ihren Abschluss finden, scheinen für neuen Zuspruch für die Partei zu sorgen. Die Kandidaten Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn debattierten zum Teil kontrovers auch über Themen, die von der CDU bisher eher gemieden worden waren.

Besonders Friedrich Merz, der mit seiner Kritik an der Kanzlerin und ihrer Migrationspolitik für die lebhaftesten Debatten gesorgt hat, dürfte die neuen Zahlen als Bestätigung verstehen.

Folge der Führungsdebatte? Union legt in Umfrage deutlich zu

Ob der Aufwärtstrend der CDU über den Führungswechsel Ende nächster Woche hinaus anhalten wird, ist völlig offen und wird auch davon abhängen, wie die Partei in Zukunft Stimmungen an der Basis und in der Partei aufnehmen und ihnen programmatisch Ausdruck verleihen kann. Sollte die Union wieder in die Nähe der 30-Prozent-Marke rücken, könnte sie versucht sein, die Koalition scheitern zu lassen und Neuwahlen herbeizuführen.

Die "Große Koalition" ist auch in der neuen INSA-Umfrage mit 41,5 Prozent weit von einer Mehrheit entfernt. Auch Schwarz-Grün hätte mit 46,5 Prozent keine Mehrheit. Eine sogenannte Jamaika-Koalition von Union, Grünen und FDP käme auf 55 Prozent.

Mehr zum Thema - Große Koalition erreicht in Umfrage neuen Tiefpunkt – schon wieder

 

Folge uns aufRT
RT

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen