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Neue Bundeswehr-Panzer: Wegen "erheblichen Mängeln" nur 27 Prozent einsatzbereit

Neue Bundeswehr-Panzer: Wegen "erheblichen Mängeln" nur 27 Prozent einsatzbereit
Puma-Panzer der Bundeswehr, Deutschland, 9. Oktober 2015.
Die Bundeswehr will erreichen, dass 70 Prozent der Panzer einsatzbereit sind. Derzeit sind es aber nur 27 Prozent der neu gelieferten Puma-Panzer. Dies führt die Bundeswehr auf Mängel bei der Auslieferung zurück. Die Linke bezeichnet den Zustand als "nicht hinnehmbar".

Ziel der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist es, die Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Materialen der Bundeswehr zu erreichen. Insgesamt 71 neue Panzer erhielt die Bundeswehr vergangenes Jahr. Davon sind allerdings nur 27 Prozent nutzbar. Auch unter vier Eurofighter-Kampfjets kann nur einer genutzt werden. Bei den Tiger-Kampfhubschraubern sind zwei von sieben einsatzfähig, bei den Transporthubschraubern NH90 vier von sieben. Bei den A400M-Transportflugzeugen und den Panzern wird die schlechte Auslieferungsqualität für die Mängel verantwortlich gemacht. Die Hälfte der Transportflugzeuge weisen keine Mängel auf. Der parlamentarische Staatssekretär Peter Tauber: 

Hier sehen wir nach wie vor die Industrie in der Pflicht, die vereinbarten Leistungen schnellstmöglich zu erfüllen. 

Soldaten der Bundeswehr bei einer Übung im September

Bezüglich der Eurofighter heißt es: 

Eine Freigabe zur Nutzung dieser drei Eurofighter wird zeitnah erwartet. 

Kritik kommt von Linken-Politiker Höhn: 

Brandneues militärisches Gerät direkt aus den Produktionshallen der Rüstungsindustrie funktioniert auch nicht. Es ist nicht hinnehmbar, wenn der Industrie Material abgenommen und dafür bezahlt wird, dieses aber nicht funktioniert. 

Im norwegischen Trondheim findet derzeit, auch unter Teilnahme von 8.000 deutschen Soldaten, die größte NATO-Übung ("Trident Juncture") nach dem Ende des Kalten Krieges statt. 50.000 Soldaten nehmen hieran teil. 

Insgesamt sind von 97 gelieferten Großgeräten in 2017 nur 38 nutzbar. Im Prüfbericht aus dem Monat Februar hieß es noch, dass mehr als die Hälfte der Geräte keine Mängel aufwiesen, die bei einem Einsatz hinderlich sein könnten. Die Bundeswehr verfügt über 5.000 Exemplare der 53 Hauptwaffensysteme.

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