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Kurz vor Erdogan-Besuch: Verfassungsschutz prüft Beobachtung von Moscheeverband Ditib

Kurz vor Erdogan-Besuch: Verfassungsschutz prüft Beobachtung von Moscheeverband Ditib
Gebet in der Sehitlik-Moschee, das vom Türkisch-Islamischen Verband für religiöse Angelegenheiten (DITIB) in Berlin, Deutschland, am 3. Oktober 2017 geleitet wird.
Der Verfassungsschutz erwägt, den größten Moscheeverband Deutschlands künftig ins Visier zu nehmen. Die Entscheidung über eine Beobachtung könnte bei einer Bund-Länder-Sitzung im kommenden November beschlossen werden, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz schickte ein "vertrauliches" Dossier über Ditib an die Bundesländer weiter. Bis Oktober sollen Ermittlungen durchgeführt werden. Laut der Süddeutschen Zeitung sei sich der Verfassungschutz uneinig, ob "Ditib offiziell als Verdachtsfall oder sogar als Beobachtungsobjekt eingestuft werden soll".

Die öffentlichen Auftrittte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Deutschland hatten in der Vergangenheit heftige Proteste hervorgerufen. Nun soll er die Zentralmoschee in Köln eröffnen.

Während sich einige Bundesländer gegen die Einstufung von Ditib als Beobachtungsobjekt stemmen, hat der Verfassungsschutz die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion bereits als einen "Prüffall" eingestuft.

In Bezug auf Ditib äußerte das Bundesinnenministerium gegenüber der Süddeutschen Zeitung kritisch, dass "einzelnen Ditib-Moschee-Gemeinden zurechenbare Personen verfassungsfeindliche nationalistisch-religiöse Aktivitäten entwickelten und entsprechende Äußerungen" getätigt hätten.

Dem religiösen Dachverband unterstehen in Deutschland rund 900 Moscheen.

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