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Hambacher Forst - Abgestürzter Journalist tot

Hambacher Forst - Abgestürzter Journalist tot
Umweltaktivisten auf einem Baumhaus im "Hambacher Forst" in Kerpen-Buir bei Köln, 14. September 2018.
Der im Hambacher Forst abgestürzte Journalist ist tot. Das sagte am Mittwoch ein Polizeisprecher vor Ort. Der Mann war durch eine Hängebrücke gebrochen und etwa 15 Meter in die Tiefe gestürzt.

Die Polizei bestätigte den Unfall des Journalisten.

Die Hängebrücke verband zwei Baumhäuser von Aktivisten. Die Polizei erklärte vor Ort, der Absturz habe sich nicht während einer Räumungsaktion ereignet.

Im Bericht der Polizei Aachen heißt es:

"Gegen 15.50 Uhr kam es am Mittwochnachmittag zu einem Unfall im Einsatzgebiet des Hambacher Forstes. Ein Mann ist aus größerer Höhe von einer Verbindungsbrücke in der Nähe eines Baumhauses im Bereich "Beech-Town" abgestürzt.

Bei dem Mann handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Journalisten. Zu diesem Zeitpunkt fanden keine polizeilichen Maßnahmen in der Nähe der Unglücksstelle und am genannten Baumhaus statt. Sofort herbeigeeilte Rettungs- und Polizeikräfte leisteten erste Hilfe. Der Mann erlag bedauerlicherweise seinen schweren Verletzungen. Alle Arbeiten wurden sofort eingestellt. Lediglich eine Rettungsmaßnahme in einem Erdschacht in dem Bereich "Cosy-Town" wurde zu Ende geführt."

Bei den Protesten gegen die Räumung und geplante Rodung des uralten Waldes im Hambacher Forst hat die Polizei am Sonntag 14 Demonstranten festgenommen. Außerdem seien acht Menschen verletzt worden, darunter drei Polizisten, teilte die Polizei Aachen in der Nacht zu Montag mit. Seit Donnerstag wurden den Angaben zufolge 28 von rund 50 Baumhäusern der Braunkohlegegner geräumt und 19 davon abgebaut.

Die Proteste richten sich gegen die Rodung des Hambacher Forsts. Von dem einst 4.000 Hektar großen Wald ist nicht mehr viel übrig. Von den noch etwa 200 Hektar sollen weitere 100 für den Abbau von Braunkohle gerodet werden. Die Region soll seit 12.000 Jahren bewaldet sein, manche Bäume im Forst sind bereits 350 Jahre alt. Der RWE-Tagebau Hambach erstreckt sich mittlerweile über 3.300 Hektar und ist der größte Braunkohle-Tagebau des Unternehmens. Schon viele Jahre wettern Umweltaktivisten gegen die Umweltverschmutzung und Umweltvernichtung. Seit 2012 besetzen Aktivisten den Hambacher Forst, um weitere Rodungen wenigstens zu behindern, besser noch zu verhindern. Über die Jahre haben sie dort Dutzende Baumhäuser errichtet und auch darin gelebt. Seit dem 13. September räumt die Polizei nun dieses Baumhaus-Camp.

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