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Todesfall in Köthen: Pressekonferenz des Innenministers und der Justizministerin

Todesfall in Köthen: Pressekonferenz des Innenministers und der Justizministerin
In Magdeburg findet an diesem Vormittag eine Pressekonferenz zu dem Todesfall in Köthen statt. Ein Deutscher war dort in der Nacht zum Sonntag ums Leben gekommen. Zwei Afghanen sitzen in Untersuchungshaft. RT Deutsch berichtet im Live-Ticker

Bei einem Streit kam am Sonntag im sachsen-anhaltischen Köthen ein 22-jähriger Deutscher ums Leben. Zwei Afghanen im Alter von 18 und 20 Jahren sitzen wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge in Untersuchungshaft. Für 11:30 haben Innenminister Holger Stahlknecht und Justizministerin Anne-Marie Keding (beide CDU) zu einer Pressekonferenz in Magdeburg eingeladen.

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  • 11:53 Uhr

    Die Übertragung der Pressekonferenz ist beendet.

  • 11:51 Uhr

    Polizei: Angriffe auf Journalisten bitte bekanntmachen. Bekannt sei eine Körperverletzung und eine Beleidigung. Die Polizei habe eine weitere Straftat verhindern können.

  • 11:47 Uhr

    Frage an Stahlknecht: Was muss passieren, damit die Polizei eine Veranstaltung beendet? Es gab rassistische Parolen.

    Antwort der Polizei: Entscheidung erfolge immer im Einzelfall. Der Trauermarsch sei zuerst völlig ruhig verlaufen. Am Tatort habe es ein offenes Mikrofon gegeben, das die Rechtsextremen belegt hätten. Wir ermitteln im Nachgang. In der konkreten Situation eine solche Versammlung aufzulösen sei schwierig. Aufarbeitung müsse in Ruhe erfolgen, Straftatbestand der Volksverhetzung sei schwer zu belegen.

  • 11:45 Uhr

    Stahlknecht: Werden Lage weiter beobachtet. Jetzt Fragen.

    Frage an Frau Keding: Was ist zwischen den zwei Versuchen zur Abschiebung passiert?

    Keding: Bei der Anfrage im April waren die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung waren die Ermittlungen nicht abgeschlossen, dazu waren weitere Verfahren anhängig. Bis September seien diese offenen Punkte geklärt worden.

  • 11:42 Uhr

    Stahlknecht dankt den Bürgern für die Teilnahme und für ihre Besonnenheit. Es habe rechte Parolen gegeben, die Widerspruch und teilweise Applaus geerntet hätten. Staatsschutz wertet die skandierten Parolen aus, Strafverfahren würden ausgewertet. Dank an die Polizei für die Kontrolle der Gesamtlage. Er selbst habe den Vorgang aus dem Hubschrauber beobachtet. Polizei war im hohen dreistelligen Bereich vor Ort, mit Unterstützung aus anderen Bundesländern und Bundespolizei.

    Heute Abend sei eine Veranstaltung angemeldet, auch Polizei werde massiv präsent sein.

  • 11:40 Uhr

    Stahlknecht: Hilfe vom Bund angefordert, bedankt sich bei Bürgermeister und Pfarrer. Es habe zwei Gedenkveranstaltungen gegeben. Eine gegen rassistische Hetzjagden mit 220 Teilnehmern. An einem anderen Trauermarsch hätten 2.500 Personen teilgenommen. Darunter: Bürger, AfD-Teilnehmer und 400-500 Personen der rechten Szene. Diese seien aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen gekommen.

  • 11:40 Uhr

    Keding: Abschiebung habe sich durch die Ereignisse vom Wochenende überholt.

  • 11:36 Uhr

    Wieder Stahlknecht: Ein Beschuldigter hatte einen gültigen Aufenthaltstitel. Der zweite war ausreisepflichtig. Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld hat zweimal die Abschiebung beantragt. Die Staatsanwaltschaft verweigerte erst die Zustimmung, weil ein Verfahren gegen den Mann anhängig war. Beim zweiten Mal wurde die Zustimmung erteilt.

    Keding: Abschiebung habe sich durch die Ereignisse vom Wochenende überholt.

  • 11:33 Uhr

    Frau Keding übernimmt, übermittelt ihr Beileid. Am 8.9. gegen 22 Uhr habe eine Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Afghanen und zwei Deutschen stattgefunden. Ein 22-Jähriger sei ums Leben gekommen. Der Obduktionsbericht liege nur telefonisch vor. Demnach habe das Opfer an einer schweren Herzkrankheit gelitten. Tödliche Verletzungen durch Gewalteinwirkung seien nicht festgestellt worden.

  • 11:31 Uhr

    Stahlknecht weiter: Es werde alles transparent gemacht. Nichts werde zurückgehalten. Aber man wisse noch nicht alles. Er bittet um Ruhe und Gelassenheit, bis das zu Klärende geklärt sei.

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