Bundespressekonferenz: Wir behandeln auch weiterhin rechtsradikale Asow-Kämpfer bei der Bundeswehr

Bundespressekonferenz: Wir behandeln auch weiterhin rechtsradikale Asow-Kämpfer bei der Bundeswehr
Bundeswehrärzte betreuen einen verwundeten ukrainischen Soldaten auf dem Berliner Flughafen Tegel, 2. September 2014.
Der Sanitätsdienst der Bundeswehr fliegt seit 2014 in unregelmäßigen Abständen Verletzte aus der Ukraine in deutsche Krankenhäuser, darunter auch Soldaten des rechtsextremen Regiments Asow. RT fragte bei der Regierungspressekonferenz nach und erhielt erstaunliche Antworten.

Nach Recherchen des Magazins FAKT sind unter den ausgeflogenen Verletzten auch Kämpfer des rechtsradikalen Regiments Asow. Dessen Kommandeur Andrij Bilezkyj ist unter anderem Anführer der rechtsextremen Sozial-Nationalen Versammlung.

Nicht wenige Soldaten der Einheit sind nach Angaben des Magazins 20 Minuten bekennende ultrarechte Nationalisten. Im Internet posierten Mitglieder mit teils neo-nationalsozialistischen Symbolen.

Von Anführern des Bataillons Asow sind rassistische Außerungen belegt. Es kann daher von einer rechtsextremen Haltung ausgegangen werden", erklärte die Bundesregierung im Jahr 2015.

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In diesem Jahr will der Sanitätsdienst der Bundeswehr erneut Krankentransporte aus den umkämpften Regionen an der Grenze zu den selbsternannten, aber international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk durchführen.

RT Deutsch fragte aus diesem Anlass beim Sprecher des Verteidigungsministeriums nach, wie sich der Auswahlprozess bezüglich der zu behandelnden Verwundeten gestaltet.

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