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Facebook-Live: Friedenskundgebung - Vom Überfall auf die Sowjetunion zum Feindbild Russland

Facebook-Live: Friedenskundgebung - Vom Überfall auf die Sowjetunion zum Feindbild Russland
Heute vor 77 Jahren begann unter dem Codenamen "Unternehmen Barbarossa" der Krieg der deutschen Wehrmacht gegen die Sowjetunion. Das Mahnmal im Treptower Park in Berlin erinnert an diesen Krieg.
Am 22. Juni 1941 überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Ein Raub- und Vernichtungskrieg begann, dem 27 Millionen Sowjetbürger zum Opfer fielen. Doch das Gedenken verblasst und räumt das Feld für das Feindbild des "aggressiven Russland".

"Unser Land trägt eine besondere historische Verantwortung für den Frieden mit Russland und in Europa", heißt es im Begleitschreiben zur heutigen Kundgebung der Berliner Friedenskoordination an der Neuen Wache, Unter den Linden in Berlin.

Die aktuellen Beziehungen sind jedoch vor allem von unbewiesenen Schuldzuweisungen, Aufrüstung angesichts des vermeintlich aggressiven Verhaltens Moskaus und einem militärischen Aufmarsch an der Westgrenze Russlands geprägt. Auch Deutschland reiht sich dabei in die anti-russische Front ein. Ziel der heutigen Kundgebung ist es, am Jahrestag des "Unternehmens Barbarossa" die Bundesregierung und Bürger erneut auf die Notwendigkeit und Verpflichtung zur Entspannungspolitik mit Russland aufmerksam zu machen.

RT-Deutsch-Reporter Kani Tuyala berichtet live vom Geschehen vor Ort.

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