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Niedersachsens Ministerpräsident Weil fordert Dialog mit Russland statt Sanktionen

Niedersachsens Ministerpräsident Weil fordert Dialog mit Russland statt Sanktionen
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil fordert mehr Dialog mit Russland. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) sagte der SPD-Politiker: "Wir brauchen keine weiteren Sanktionen, wir brauchen mehr Diplomatie und Zusammenarbeit."

Auch wenn man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen dürfte, müsse man registrieren, dass die bisherigen Strafmaßnahmen der Ukraine-Krise "nicht viel bewegt" hätten, schilderte Weil. Er fordert: "Deutschland muss dazu beitragen, dass die globalen Zentrifugalkräfte nicht überhand gewinnen."

Emmanuel Macron, Wladimir Putin und Angela Merkel beim G20-Gipfel in Hamburg, Deutschland, 8. Juli 2017.

Weil sprach in einem gemeinsamen Interview mit dem Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU), und der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), von einer "neuen Phase deutscher Außen- und Sicherheitspolitik", wie die Zeitung berichtet.

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Schwesig warnte davor, der Gaspipeline Nord Stream 2 weitere Steine in den Weg zu legen. Dieses Projekt ist nach Schwesigs Worten nicht nur für Mecklenburg-Vorpommern wichtig, sondern für ganz Deutschland.

Wir wollen keine Atomkraftwerke, wir wollen aus der Braunkohle aussteigen, aber ein gewisses Maß an beständiger Energieerzeugung braucht Deutschland", erklärte die Ministerpräsidentin.

Weil hatte bereits zuvor der Linie von Bundesaußenminister Heiko Maas (beide SPD) gegenüber Russland widersprochen. Deutschland müsse aufgrund seiner geografischen Lage und Geschichte "besonders intensiv nach Verständigungsmöglichkeiten mit Russland suchen", hatte Weil Ende April dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt. (dpa/ rt deutsch)

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