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Fakten statt Mainstream-Hetze: RT Deutsch erreicht Allzeithoch in den Sozialen Medien

Fakten statt Mainstream-Hetze: RT Deutsch erreicht Allzeithoch in den Sozialen Medien
Screenshot: meedia.de
Die Zahlen haben es in sich: Spiegel, Welt und Focus verzeichneten teilweise zweistellige Verlustraten im April hinsichtlich der Interaktionen in Sozialen Medien. Großer Gewinner dagegen ist RT Deutsch - mit einer Steigerungsrate von über 60 Prozent.

von Florian Warweg

Nach Analysen des 10000-Flies-Rankings konnte RT Deutsch seine Interaktionsraten im April um 60,8 Prozent steigern, also entsprechend mehr Likes, Shares und Kommentare bei Facebook, Twitter & Co. sammeln. Im gleichen Zeitraum verzeichnete Focus Online ein Minus von 23,6, Spiegel Online von 9,3, das Springerblatt Welt von 8,6 und das Wochenmagazin Stern von 29,8 Prozent.

Neben RT Deutsch war lediglich BILD unter den großen deutschen Online-Medien im Top 10-Bereich in der Lage, ein Plus zu erreichen, und baut damit seine bisher unangefochtene Führungsposition in den deutschsprachigen Sozialen Medien weiter aus.

Der Medienanalyst Jens Schröder schreibt dazu auf Meedia:

BILD wuchs damit gegen den Trend, denn unter den 20 interaktionsreichsten deutschsprachigen Medienmarken finden sich neben BILD nur vier weitere Aufsteiger: die Süddeutsche Zeitung, n-tv, die Berliner Morgenpost und vor allem RT Deutsch. Der deutschsprachige Ableger des russischen Staatsmediums profitierte dabei von einem Sondereffekt: Die ausführlichen und zahlreichen Artikel zum Fall Skripal bescherten RT Deutsch allein mehr als 100.000 Likes & Co. Die drei erfolgreichsten April-Artikel des Mediums hatten alle mit dem Thema zu tun, die Nummer 1 kam allein auf mehr als 37.000 Interaktionen.

Fakten statt Mainstream-Hetze: RT Deutsch erreicht Allzeithoch in den Sozialen Medien
Screenshot: blog.10000flies.de

Die Positionierung von RT Deutsch in den Top 10 der deutschsprachigen Medien-Websites ist zudem noch eindrucksvoller, wenn man bedenkt, dass BILD, Focus & Co einen signifikanten Teil ihrer sogenannten „Social-Network-Resonanz“ nicht durch das klassische Nachrichtengeschäft, sondern durch Sport- und Society-Beiträge erreichen. Ein Segment, welches RT Deutsch in dieser Form nicht bedient.

Zudem räumen die Analysen von 10000-Flies und dem BILDblog mit einem anderen gern verbreiteten Mythos über RT Deutsch auf. Die Social Media-Erfolge von RT Deutsch beruhen nachweislich auf der ausführlichen Berichterstattung zu internationalen Themen wie der Skripal-Affäre oder dem Syrien-Konflikt.  

Im Gegensatz dazu beruhen die Social Media-Erfolge von Focus, Welt und BILD, wie Recherchen und Analysen von BILDblog auf Basis der Datensätze der Social-Media-Charts von 10000-Flies belegen, beinahe ausschließlich auf ausländerfeindlichen und islamophoben Artikeln, die für die Nutzung in den Sozialen Medien nochmals zugespitzt werden. Ein perfides, aber sehr erfolgreiches Geschäftsmodell, wie die Auswertung der erfolgreichsten Artikel von BILD, Focus und Welt zeigt.

Unter den beliebtesten Medien von rechtskonservativen und rechtsextremen Anhängern rangiert daher nicht wie gerne vom Mainstream faktenlos behauptet RT Deutsch, sondern mit weitem Abstand der Mainstream selbst. So schreibt Mats Schönauer auf dem BILDblog zum Thema:

Tausendfach geteilt, geliked und kommentiert; von AfD, Pegida und Co. in die letzten Winkel der Sozialen Medien herumgereicht. Und auch wenn Medien wie „Compact“, „PI News“ und „Epoch Times“ große Teile des rechten Reichweitenmarktes bestimmen — noch erfolgreicher sind „Welt“ (24 Artikel), „Bild“ (21) und „Focus Online“ (19). […] Machen Sie es also wie Springer und Burda! Übertreiben Sie, wo Sie nur können. Unterschlagen Sie Fakten. Scheißen Sie konsequent auf journalistische Standards. Und die Klicks der Fremdenfeinde sind Ihnen gewiss.

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In der Auswertung von 10000-Flies und BILDblog zu Ausländerhetze als Garant für Reichweitensteigerung in den Sozialen Medien findet sich kein einziger Artikel von RT Deutsch. Es ist just "das russische Staatsmedium", welches zeigt, dass Erfolg in den Sozialen Medien auch anders zu erreichen ist.

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