Exklusiv: Das tägliche Katz-und-Maus-Spiel an den Drogen-Hotspots Berlins (Video)

Exklusiv: Das tägliche Katz-und-Maus-Spiel an den Drogen-Hotspots Berlins (Video)
Jeder sieht sie, jeder kennt sie, dennoch ist es offenbar schwer, ihnen beizukommen: Die Dealer am Görlitzer Bahnhof in Berlin.
Die Hasenheide, der Görlitzer Park und der Görlitzer Bahnhof: Die Berliner Drogen-Hotspots sind seit Jahren fest in der Hand gut organisierter Händlerbanden. In erster Linie wird hier mit Gras oder Haschisch gedealt. RT hat genauer hingeschaut.

Für die Polizei ist die Situation kaum noch unter Kontrolle zu bekommen. Hinzu kommt eine eher unschlüssige Rechtslage, welche die Ermittlungen und die Strafverfolgung erschwert.

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Während die Dealer ungestört ihre Ware verkaufen, halten andere ihnen den Rücken frei oder versorgen die versteckten Depots mit Nachschub. Die vielen Dealer stoßen offenbar auf eine sehr hohe Nachfrage. In den letzten Jahren hat sich die gesellschaftliche Akzeptanz von Marihuana verändert. Die Strafverfolgung der Dealer und ihrer Kunden wird von vielen als überzogen und unverhältnismäßig angesehen.

Doch fürs Erste bleibt Dealen ein gutes Geschäft: Offenbar werden an den Berliner Hotspots tagtäglich so viele Drogen verkauft, dass sich der Einsatz von bis zu 20 Mitgliedern pro Händlergruppe lohnt. Kontakter, Späher, Depotverwalter und Verkäufer – sie alle kommen auf ihren Schnitt.

RT Deutsch hat sich auf den Drogenmarktplätzen der Hauptstadt umgesehen.