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Die RT-Leser haben eindeutig abgestimmt: Die Rundfunkgebühr muss fallen!

Die RT-Leser haben eindeutig abgestimmt: Die Rundfunkgebühr muss fallen!
Plakate der Gegner und Befürworter der Rundfunkgebühr in der Schweiz.
Während die Schweizer am Wochenende mit über 70 Prozent für den Erhalt ihrer Rundfunkgebühr gestimmt haben, konnten die RT-Leser parallel über die deutsche GEZ-Gebühr abstimmen. Das Ergebnis ist eindeutig: Über 90 Prozent wollen die "Zwangsabgabe" abschaffen.

Geht es nach den Lesern von RT Deutsch, muss die deutsche Rundfunkgebühr abgeschafft werden: Über 90 Prozent von mehr als 6.000 abgegebenen Stimmen wandten sich in unserer Abstimmung am Wochenende gegen die GEZ-Gebühr. Die Schweizer haben zeitgleich dagegen gestimmt, die Rundfunkgebühr in ihrem Land abzuschaffen: Über 70 Prozent haben der Initiative "No Billag" die Gefolgschaft verweigert.

Weil Sie keiner Umfrage trauen sollten, die Sie nicht selber manipuliert haben - hier das Ergebnis der RT-Umfrage zur deutschen Rundfunkgebühr:

Die RT-Leser haben eindeutig abgestimmt: Die Rundfunkgebühr muss fallen!

Die Abstimmung in der Schweiz hatte auch die Debatte in Deutschland neu befeuert. So stellt etwa der Spiegel heute durchaus kritische Fragen:

Warum schaffen es ARD und ZDF trotz Milliardeneinnahmen nicht, Filme und Serien für ein anspruchsvolles Publikum zu produzieren? Warum dieses öde Bergdoktor-Tralala, das immer mehr Zuschauer zu Streamingdiensten treibt? Wie kann es sein, dass sich ARD und ZDF ein opulentes Korrespondentennetz leisten, gleichzeitig aber Dokumentationen und Reportagen im Zweifel auf entlegene Sendeplätze geschoben werden?

Der Kölner Stadt-Anzeiger freut sich in seiner aktuellen Ausgabe über das Schweizer Ergebnis, da sich der Wert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erst "im Schreckbild seiner Abwesenheit" zeige - nämlich in einer Medienlandschaft, "in der ausschließlich wirtschaftliche oder ideologische Motive das Programm bestimmen".

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Die Neue Osnabrücker Zeitung fordert, dass die Debatte weitergeführt wird, und fragt: 

Braucht jedes Bundesland seine eigene Sendeanstalt? Und wozu braucht es ARD und ZDF, wenn doch beide quasi das Gleiche senden? Vor allem aber muss über die Zwangsgebühr pro Haushalt geredet werden, die erhoben wird, egal, ob dahinter eine arme Rentnerin, ein Millionenerbe oder ein Student steckt, der nur Netflix nutzt und der ARD und ZDF weder will noch braucht.

Es ist wiederum der Spiegel, der sodann bezweifelt, dass diese nötige Debatte nun auch wirklich geführt werden wird:

Aber die Selbstgefälligkeit, mit der in den vergangenen Tagen Kritik abgeschmettert wurde, weckt große Zweifel an der Reformfähigkeit der Sender. Nun steht zu befürchten, dass das Schweizer Ja als Argument dazu benutzt wird, dass hier alles so bleiben darf, wie es ist.

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