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Russische Botschaft warnt vor Relativierung von Nazi-Verbrechen

Russische Botschaft warnt vor Relativierung von Nazi-Verbrechen
Kuppelsaal mit Glasmosaik in der Russischen Botschaft in Berlin.
Die Bundesregierung erklärte jüngst, die Handlungen der Wehrmacht in der UdSSR seien einzelfallbezogen zu bewerten. Sie vermied es, diese grundsätzlich als verbrecherisch einzustufen. Nun warnt die russische Botschaft davor, Nazi-Verbrechen zu relativieren.

In der Stellungnahme, die RT Deutsch vorliegt, stellt die Botschaft der Russischen Föderation in Berlin fest, dass die Bundesregierung in der Vergangenheit "eine eindeutige Stellung zum Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunion" einnahm. Demnach werde dieser

als ein unprovozierter Akt der verbrecherischen Aggression betrachtet, der auf der Theorie der rassischen Überlegenheit basierte.

Alle Versuche, "die Verantwortung von Nazideutschland, Naziverbrechern und ihren Helfern, sowie die Rolle des sowjetischen Volkes bei der Zerschlagung des Nazismus und der Befreiung der ganzen Welt von der braunen Pest zu schmälern", seien "völlig unannehmbar".

Symbolbild - Hinrichtung gefangener sowjetischer Partisanen, Januar 1943

Die russische Botschaft betont, dass die Sowjetunion die Hauptlast der nazistischen Aggression trug und die meisten Opfer erlitt:

Der Überfall von Nazideutschland kostete uns 27 Millionen Menschenleben, der Großteil davon Zivilisten. Die Nazis vernichteten planmäßig sowjetische Staatsbürger in unserem Land.

Nur der "Mut und das Heldentum" der sowjetischen Truppen sowie "die Standhaftigkeit und Tapferkeit des [sowjetischen] Volkes" hätten zum Sieg über die Nazi-Diktatur geführt.

Ausdrücklich warnte die Botschaft Russlands davor, die Pandora-Büchse der Relativierung von Nazi-Verbrechen zu öffnen:

Jeder Versuch, die Nazi-Verbrechen zu relativieren, ist als ein klarer Schritt auf dem Weg zur Wiederbelebung der menschenverachtenden Ideologie zu betrachten.

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