Kreuz für Prozess gegen Afghanen aus bayrischem Gericht verbannt

Kreuz für Prozess gegen Afghanen aus bayrischem Gericht verbannt
Wie hier in einem Gerichtssaal in München hängt auch im Amtsgericht in Miesbach ein Kreuz an der Wand. Kurz vor dem Prozess gegen einen afghanischen Asylsuchenden ließ der Richter das Kruzifix aus dem Gericht entfernen.
Ein 21-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan stand jüngst in bayerischem Miesbach vor Gericht. Für das Verfahren ließ der Richter das Kreuz im Gerichtssaal abhängen. Seine Entscheidung sorgte bundesweit für Empörung. RT Deutsch fragte die Miesbacher nach ihrer Meinung.

Viel Wirbel um Nichts möchte man fast sagen. In Miesbach in Oberbayern hat ein Richter am Amtsgericht für einen Prozess Anfang Januar das Kruzifix abhängen lassen. Vielleicht wäre es niemandem aufgefallen, wenn der Angeklagte nicht ein afghanischer Asylsuchender gewesen wäre. Der 21-jährige soll angeblich einem Landsmann mit dem Tod gedroht haben, weil dieser Christ geworden war und am Sonntag in die Kirche ging.

Der Richter argumentierte, er wolle mit dieser Maßnahme dem jungen Afghanen zeigen, dass im Deutschen Rechtsstaat die Religion nicht über den Gesetzen steht.
RT Deutsch hat sich im 11.000 Seelen Ort Miesbach umgehört. Der Richter selber war nicht zu sprechen. Aufgrund einer Vielzahl von negativen Mails fühlt er sich bedroht und will sich in der Öffentlichkeit nicht mehr äußern.

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