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Vorsitzende der Gesetzlichen Krankenversicherung: Flüchtlinge entlasten Versicherungssystem

Vorsitzende der Gesetzlichen Krankenversicherung: Flüchtlinge entlasten Versicherungssystem
Medizinische Untersuchungen bei neuankommenden Flüchtlingen, Hanau, Deutschland, 22. September 2015.
Die Zuwanderung beschert den Krankenversicherungen einen Segen. Dies ist laut der Vorstandsvorsitzenden der Gesetzlichen Krankenversicherung darauf zurückzuführen, dass besonders junge Zuwanderer nach Deutschland gekommen sind. Die Politik müsse jedoch die Weichen für die Zukunft stellen.

Vor zwei Jahren waren unter den Neu-Mitgliedern der Deutschen Krankenversicherung mehrheitlich junge Männer zwischen 20 und 30 Jahren. Die GKV-Chefin Pfeiffer: 

Da die zugewanderten Neumitglieder jünger sind als der Durchschnitt aller gesetzlich Versicherten und darüber hinaus auch noch weniger Leistungen in Anspruch nehmen als die gleichaltrigen bisherigen Versicherten, führen sie zu einem doppelten Entlastungseffekt. Das ist ein erstaunliches Phänomen, mit dem noch vor einigen Jahren wohl niemand gerechnet hätte. Wer auch immer die nächste Regierung stellen wird, muss die gute finanzielle Situation nutzen, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. 

Friede. Freude, Eierkuchen - und weiter so? Unser Kommentator hat seine Zweifel.

Die Verbesserungen der Politik sieht Pfeiffer in der Versorgungslage in den deutschen Kliniken und die bei Markteinführung hohen Medikamentenkosten. Unter den jungen Zuwanderern waren 60 Prozent Männer und 40 Prozent Frauen. Im Wahlkampf hatte die AfD verkündet, dass sich der Flüchtlingsstrom negativ auf die Kassen auswirkt: 

Die Finanzierung unseres Gesundheitswesens wird durch allgemeine politische Fehlentwicklungen bedroht: Die von den Kassen zu tragenden Kosten für Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber laufen aus dem Ruder. 

Frauke Petry hatte den Krankenkassen vor zwei Jahren schon einen Zusammenbruch prognostiziert, der sich nicht bewahrheite. 

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