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Gestoppte Panzer auf A4: US-Spezialkräfte zur Umladung nach Sachsen beordert

Gestoppte Panzer auf A4: US-Spezialkräfte zur Umladung nach Sachsen beordert
Da militärisches Gerät durch ein Speditionsunternehmen transportiert wurde, mussten bestimmte rechtliche Bestimmungen beachtet werden.
Weil Auflagen nicht erfüllt waren, stoppte die sächsische Polizei einen gepanzerten Konvoi der US-Armee. Der beauftragte polnische Spediteur hatte unter anderem keine geeigneten Auflieger für den Schwertransport. Die Armee forderte Spezialkräfte an, um die Haubitzen umzuladen.

Keine Weiterfahrt, bis die Auflagen nicht erfüllt sind: Im Laufe des Tages mussten Spezialkräfte der US-Armee sechs Panzerhaubitzen vom Typ M109, die durch ein Speditionsunternehmen von Polen nach Deutschland transportiert wurden, umladen. Bereits am Dienstag hatte eine Streife der Verkehrspolizei den Konvoi auf der Autobahn A4 in der Nähe von Bautzen gestoppt. Bei einer genauen Kontrolle am Rastplatz Oberlausitz-Nord hatten die Ordnungshüter festgestellt, dass die erforderlichen Transportdokumente und Ausnahmegenehmigungen fehlten.

Deutsche Verkehrspolizei stoppt Panzertransport auf A4

Die Ladung war zu breit und viel zu schwer

„Der Spediteur hatte keine Genehmigung der Straßenverkehrsbehörde. Es fehlten zudem die obligatorischen Begleitfahrzeuge, die einen solchen Schwertransport begleiten müssen, “ sagte eine Polizeisprecherin gegenüber RT. Es hätte vor dem Konvoi und dahinter jeweils ein Fahrzeug fahren müssen, um andere Verkehrsteilnehmer zu warnen. „Die Ladung war zudem zu breit. Die von der Firma genutzten Auflieger waren ungeeignet“, so die Polizeisprecherin weiter. Und die Ladung war vor allem viel zu schwer. Die Polizisten wogen jedes der sechs Gespanne: Bis zu 16 Tonnen waren die Transporter überladen. Doch damit nicht genug: Einige der Fernfahrer saßen bereits viel zu lange am Steuer. Lenk- und Ruhezeiten waren überschritten. Die Polizei hat mehrere Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet, jetzt wird sich die Bußgeldstelle mit dem Fall befassen. Das Speditionsunternehmen und die Fernfahrer werden vermutlich tief in die Tasche greifen müssen.

Im Laufe des Tages wurden die sechs Panzerhaubitzen auf neue Sattelschlepper der polnischen Spedition umgeladen, die den Bestimmungen entsprachen. Dafür waren extra Panzerfahrer der US-Armee auf den Rasthof Oberlausitz angerückt. Auch die fehlenden Transportgenehmigungen soll der Spediteur inzwischen vorgelegt haben. Wann der gesamte Konvoi weiter rollen kann, ist noch unklar. Nur ein Transporter konnte am späten Donnerstagabend seine Fahrt Richtung Bayern aufnehmen. Das Ziel der Panzerhaubitzen ist der Truppenübungsplatz Hohenfels in der Nähe von Regensburg.

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