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Sächsische Polizei erhält ersten "Nazipanzer" gegen den Terror

Sächsische Polizei erhält ersten "Nazipanzer" gegen den Terror
Symbolbild "Survivor R"
In Sachsen wurde der neue Polizeipanzer Survivor R vorgestellt. Der brandneue Wagen aber erinnert an vergangene Zeiten. Auf den Rückenlehnen der Sitze ist in altdeutscher Schrift "Spezialeinsatzkommando" zu lesen. Darüber ein Lorbeerkranz.

Sachsen stehen 21,5 Millionen Euro im Kampf gegen den Terror zu. Zwei Panzerwagen vom Typ "Survivor R" hat Sachsen bestellt, Stückpreis rund drei Millionen Euro. 

In den sozialen Medien reagierten die Nutzer auf die ersten Bilder des Panzers und der Beschriftung mit Sarkasmus. Der Schriftzug wurde kurzerhand als "Nazioptik" oder "sächsischer Nazipanzer" beschrieben, bei dem nur noch das Hakenkreuz fehle. Andere konnten die Aufregung nicht verstehen. Eine Nutzerin schrieb auf Twitter: "Die 'altdeutsche Schrift' gibt es ungefähr seit dem 16. Jahrhundert. Warum diese Schrift jetzt weg soll, verstehe ich nicht."

Beim Survivor R handelt es sich um einen Militär-Lkw von Rheinmetall MAN Military Vehicles mit 350 PS. Das Fahrzeug hat elf Sitze und soll Personen sicher durch gefährliches Gelände transportieren. Die Panzerung schützt vor Beschuss mit Sturmgewehren. Gegen Angriffe durch chemische Waffen wurde eine Schutzbelüftungsanlage eingerichtet. Nachrüsten kann die Polizei durch Nebelgranaten und Tränengas. 

Das Innenministerium reagierte nach den zahlreichen Reaktionen: 

Das Fahrzeug wurde mit dieser Bestickung der Sitze vom Hersteller so ausgeliefert. Auch wenn die vom Hersteller gewählte Schriftart nicht dem Markenhandbuch entspricht: Darin ein Indiz für rechte Attitüde zu sehen, weisen wir entschieden zurück."

Der innenpolitische Sprecher der Grünen, Valentin Lippmann, fordert von der Regierung Aufklärung. 

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