Bundeswehr auf Shoppingtour - Wettbewerb für Transporthelikopter ausgeschrieben

Bundeswehr auf Shoppingtour - Wettbewerb für Transporthelikopter ausgeschrieben
Verteidigungsministerin von der Leyen in Altenstadt, Deutschland, 3. Februar 2017.
Zwischen 45 und 60 Transporthubschrauber will die Bundeswehr erwerben. Dem Sieger des Wettbewerbs winken 4 Milliarden Euro. In Betracht kommen derzeit nur zwei US-Firmen als Lieferanten. Deutsche Firmen gehen auch bei der Instandhaltung der neuen Helikopter leer aus.

Die amerikanischen Firmen Lockheed-Martin mit ihrem CH-53 K Helikopter und Boeing mit dem CH-47 Modell buhlen um die Gunst der Bundeswehr. Noch wurde keine Entscheidung getroffen, wer von beiden US-Firmen den Zuschlag für ein 4-Milliarden-Eurogeschäft erhält und die deutsche Bundeswehr mit 45 bis 60 Helikoptern beliefern darf. Erste Lieferungen würden im Jahr 2023 anfallen, um die veraltete Flotte der CH-53Gs zu ersetzen. Das Dokument für den Wettbewerb wurde von Generalinspektor Volker Wieker unterzeichnet, so die Nachrichtenagentur Reuters.

Möchte international

Nach Wieker sollen Instandhaltung und Herstellung vertraglich nicht geteilt werden. Airbus und andere deutsche Firmen gingen hierdurch leer aus. Boeing und Lockheed arbeiten schon eng mit der deutschen Industrie zusammen und sind langfristig daran interessiert gemeinsam einen deutschen Helikopter zu entwickeln. 

Gerüchte, dass die Bundeswehr den Nachfolger "der fliegenden Banane" von Beoing (Modell CH-47) bevorzuge, wurden nicht bestätigt. Der Chinook von Beoing ist ein attraktives Angebot, so ein Luftwaffen-General gegenüber der Tagesschau: 

Was nützt mir ein Super-High-Tech-Hubschrauber, wenn ich nur eine Handvoll davon bekomme?

In Großbritannien, Griechenland, Spanien, Türkei und den Niederlanden fliegt der Chinook bereits. Der CH-53K von Lockheed-Martin bringe die Gefahr von Fehlern mit sich, da es sich um ein neues Modell handelt. 

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