Schleuser-Prozess in Berlin vertagt - Besetzung des Gerichts gerügt

Schleuser-Prozess in Berlin vertagt - Besetzung des Gerichts gerügt
In Berlin sollte heute der Prozess gegen vier Schleuser stattfinden. Die Verhandlung war aber schneller beendet als gedacht. Vier mutmaßliche Schleuser müssen sich in dem Prozess vor dem Landgericht Berlin verantworten.

Die 31 bis 43 Jahre alten Männer sollen gewerbs- und bandenmäßig Flüchtlinge aus dem arabischen Raum illegal von Österreich nach Deutschland geschmuggelt haben. Laut Anklage wurden jeweils bis zu zwölf Flüchtlinge - zumeist aus Syrien und dem Irak – in teilweise viel zu engen Fahrzeugen über die Grenze gebracht.

Der erste Prozesstag kam allerdings nicht über die Verlesung der Anklage hinaus. Die Verteidiger rügten zum Auftakt die Besetzung des Gerichts, die Richter vertagten daraufhin die Verhandlung.