Gregor Gysi macht Wahlkampf am FKK-Strand - mag sich aber nicht mehr ausziehen

Gregor Gysi macht Wahlkampf am FKK-Strand - mag sich aber nicht mehr ausziehen
Outete sich als FKK-Fan: Gregor Gysi von den Linken.
Der Linken-Politiker Gregor Gysi macht Wahlkampf am FKK-Strand. Doch selbst ausziehen würde er sich dort nicht mehr. "Ich bin jetzt 69 Jahre", so Gysi, "Alles hat Grenzen." Zudem bedauert er, dass die Freikörperkultur aus Ostdeutschland langsam verschwinde.

"Alles hat Grenzen", sagte Gregor Gysi gegenüber der Bild-Zeitung vom Donnerstag, die ihn zu einem Wahlkampfauftritt im Berliner Strandbad Müggelsee begleitet hatte.

Wenn überhaupt, findet FKK bei mir nur noch zu Hause statt.

Linken-Politiker Gregor Gysi (69) bedauert, dass die Freikörperkultur schrittweise aus Ostdeutschland verschwinde.

In manchen Punkten war die DDR prüder und in anderen war sie weiter,

sagte er der Zeitschrift Playboy. Die Hintergründe habe ihm ein Sexualwissenschaftler erläutert, so Gysi. Einer der Gründe sei demnach,

dass die Westmänner teilweise mit einem pornografischen Blick kämen.

Außerdem wollten sich Frauen "beim FKK ja nicht vorführen." Hinzu kämen Hotelinvestoren, die darauf drängten, dass "die Nackten verschwinden." Das findet der 69-Jährige schade,

denn die Freikörperkultur hatte Niveau,

sie sei auch nicht wirklich erotisch, so Gysi. Und er ergänzte:

So ein Bikini kann viel erotischer als FKK sein. 

Der Bild-Zeitung erklärte er nun, dass er sich innerhalb seiner eigenen Partei sogar für die Wiederbelebung der Nackt-Kultur einsetze:

Ich hake bei unseren Kommunal-Politikern nach, ob sie FKK in ihrem Kreis anbieten.

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