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"Schlag gegen islamistischen Terror" - Durchsuchungen in Deutschland

"Schlag gegen islamistischen Terror" - Durchsuchungen in Deutschland
Symbolbild
Terror-Ermittlungen in Deutschland: Mehrere Objekte werden durchsucht, Verdächtige in Gewahrsam genommen. Der Landesinnenminister von Mecklenburg-Vorpommern spricht von einem "Schlag gegen islamistischen Terror". Noch sind die Einzelheiten unklar.

Bei einem Anti-Terror-Einsatz in Deutschland sind mehrere Personen in Gewahrsam genommen worden. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft durchsuchte die Polizei am Mittwoch mehrere Objekte in der Stadt Güstrow und deren Umgebung im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Die Ermittlungen richteten sich gegen drei Beschuldigte, die der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verdächtigt werden, sagte der Sprecher der Bundesanwaltschaft, Stefan Biehl, in Karlsruhe.

Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, sprach von einem "Schlag gegen islamistischen Terror".

Linda W. hofft auf ihre Auslieferung, doch sollten der 16-Jährigen schwerwiegende Straftaten im Irak nachgewiesen werden können, droht ihr die Todesstrafe.

Der Sprecher der Bundesanwaltschaft sagte, zur Gefahrenabwehr seien mehrere Personen in Gewahrsam genommen worden. Dabei handele es sich nicht um vorläufige Festnahmen im juristischen Sinn. Nach Informationen des Südwestrundfunks (SWR) wurden drei Verdächtige seit Tagen beobachtet, weil sie einen Anschlag geplant haben könnten.

Nachdem die Ermittler "ungewöhnliche Aktivitäten" festgestellt hätten, entschieden sie sich demnach für den Einsatz. Nach SWR-Informationen bestand die Sorge, die Kontrolle über die Gruppe zu verlieren. Die Bundesanwaltschaft wollte aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst keine weiteren Informationen bekannt geben.

Caffier sagte, der Fall zeige deutlich, dass die Sicherheitsbehörden von Bund und Land "hervorragend" zusammenarbeiteten,

um die Gegner von Freiheit und Demokratie konsequent aufzuspüren und zu bekämpfen." 

Er habe immer betont, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch der Nordosten als Rückzugsort für potenzielle Attentäter genutzt werde. Man sei auf die Lage eingestellt gewesen und habe "im richtigen Moment zugeschlagen". (dpa/rt deutsch)

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