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Regierungssprecher Seibert zu G20-Akkreditierungen: „Dass ich die Unwahrheit sage, weise ich zurück“

Regierungssprecher Seibert zu G20-Akkreditierungen: „Dass ich die Unwahrheit sage, weise ich zurück“
Quelle: RT Deutsch
Auch vier Tage nach dem G20-Gipfel hat die Debatte um nachträglich entzogene Journalisten-Akkreditierungen in Hamburg ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. RT Deutsch fragt auf der Pressekonferenz nach den Gründen und erhält insgesamt widersprüchliche Antworten.

Regierungssprecher Seibert konkretisiert auf seine ganz eigene Weise und spricht „von sehr ernsthaften Sicherheitsbedenken“. In seiner Verantwortung als Chef des Bundespresseamtes hätte er nicht verantworten können, diese „ernsthaften Hinweise zu ignorieren“. Nach der recht unbefriedigenden Antwort hakte RT Deutsch weiter nach und fragte, ob neben dem BKA auch ausländische Sicherheitsbehörden, wie etwa US-Behörden, bei der Vergabe von Akkreditierungen beteiligt sind. Doch Seibert verneint und gibt an, nur das Bundespresseamt und das Bundeskriminalamt (BKA) seien in Fragen der Akkreditierungen verantwortlich.

Damit widerspricht Seibert einer Meldung auf tageschau.de. Dort war zu lesen, dass, „alle Betroffenen [Journalisten] aber schon vorher einer intensiven Sicherheitsüberprüfung durch das BKA und in einigen Fällen auch US-Behörden durchlaufen hatten“. Weiter heißt es, dass daher „der Verdacht im Raum“ stehe, „dass die neuen Hinweise aus dem Ausland kamen“.

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