Vor G20 Gipfel: Zehn Porsche-Wagen in Hamburg abgefackelt

Vor G20 Gipfel: Zehn Porsche-Wagen in Hamburg abgefackelt
Zwei Tage vor dem G20-Gipfel in Hamburg sind in einem Autohaus zehn Porsche in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und vermutet, dass der Vorfall im Zusammenhang mit dem G20 Gipfel steht.

Das Feuer brach Donnerstag früh, gegen 3:55 Uhr Ortszeit aus. Kurz darauf wurde die Feuerwehr zur Einsatzstelle gerufen. Als diese wenig später am Holsteiner Chaussee im Nordwesten Hamburgs eintraf, standen bereits zehn der Luxusklassen Fahrzeuge in Flammen. Ein Sprecher sagte, dass 38 Feuerwehrmänner im Einsatz gewesen wären, um die Flammen zu löschen. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer schließlich unter Kontrolle, bevor es auf weitere Autos übergreifen konnte.

Zehn der Sportwagen waren komplett zerstört. Zwei weitere wurden laut Berichten des NDRs  durch die Flammen und den von der Feuerwehr benutzten Schaum beschädigt. Ein Sprecher des Autohauses schätzte den entstandenen Sachschaden auf mindestens eine Million Euro.

Die örtlichen Polizei-Behörden vermuten, dass der Vorfall im Zusammenhang mit dem G20 Gipfel steht. Am Tatort wurde Brandbeschleuniger gefunden.

Vom 7. bis 8. Juli findet in Hamburg der G20-Gipfel der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer statt. Seit mehreren Tagen werden auch Proteste gegen die Veranstaltung in der Hansestadt organisiert. Insgesamt werden bis zu 100.000 Gegendemonstranten erwartet. Gestern Abend wurden bei einem Protestmarsch unter dem Motto „Lieber tanz ich als G20“ bis zu 20.000 Teilnehmer gezählt.

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