De Maizière zu RT über Spionage in Deutschland: „Methodik von Angriffen verweist auf Russland“

De Maizière zu RT über Spionage in Deutschland: „Methodik von Angriffen verweist auf Russland“
Am Dienstag wurden auf der Bundespressekonferenz die Eckpunkte des Verfassungsschutzberichts vorgestellt. Unter anderem ging es dabei auch um die von Verfassungsschutz und Innenministerium identifizierte Gefahr durch russische Cyber-Aktivitäten und Spionage.

RT Deutsch wollte von Innenminister Thomas de Maizière erfahren, welche Staaten neben Russland und China noch zum Kreis der Spionage-Verdächtigen zählen und wie Verfassungsschutz und Innenministerium die Gefahr durch US-Spionage und Cyberangriffe einordnen. Neben Russland und China sind nach Einschätzung von de Maizière demnach vor allem der Iran und Nordkorea weitere Gefahrenherde. Im Falle Nordkoreas sei die ohnehin schwierige Beweislage jedoch noch komplizierter.

Im Falle Russlands sei der Nachweis von Cyber-Angriffen aufgrund der speziellen „technischen Konfiguration“ angeblich einfacher zu erbringen. In Hinblick auf entsprechende US-Aktivitäten erklärt der Innenminister, dass „Sicherheitslücken immer ein Problem“ seien. Es gehe darum, darauf hinzuweisen, dass es diese Sicherheitslücken gibt.